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(Bild: Microsoft)

Microsoft Quantum: Q# kommt für MacOS, Linux und mit Python-Unterstützung

Auf Basis von Nutzer-Feedback hat Microsoft seine Quantenprogrammiersprache Q# weiter ausgebaut. Sie soll jetzt auch außerhalb von Windows genutzt werden können. Außerdem ist sie mit Python kompatibel. Die Leistung des Quantensimulators wurde deutlich gesteigert.

Microsoft plant, seine Quantum-Entwicklungswerkzeuge auf die Betriebssysteme MacOS und Linux zu portieren. Außerdem werden Bibliotheken und Beispielcode quelloffen zur Verfügung gestellt. Das berichtet Microsoft in einem Blogeintrag. Die Entwicklungswerkzeuge beinhalten sowohl den Quantensimulator als auch die Programmiersprache für Quantenberechnungen Q#. Die Bibliotheken der Sprache stellt Microsoft auf dem Entwicklerportal Github zur Verfügung.

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Microsoft gibt auch an, dass der Simulator in der neuen Version auf allen Plattformen zwischen vier- und fünfmal schneller als bisher arbeitet. Das sei besonders bei Berechnungen mit mindestens 20 Qubits merklich. Projekte in dieser Größenordnung sind noch auf lokalen Computern realisierbar. Ab einer Größenordnung von 30 Qubits bis hin zu 40 Qubits schaltet sich Microsofts Cloud-Infrastruktur Azure hinzu, um die dafür nötige Rechenleistung zu erbringen.

Python-Portierung für Q#

Dass Entwickler ihre Python-Scripts für Microsoft Quantum verwenden wollen, ist laut Microsoft ein wichtiger Punkt der Nutzerschaft. In der verbreiteten Sprache geschriebene Projekte sollen mit dem Quantensimulator kompatibel sein. Q# kann daher Python-Routinen aufrufen und umgekehrt. Die erste Preview ist jetzt verfügbar - allerdings vorerst nur für Windows-Nutzer.

Video: Q kommt für Linux und MacOS - Herstellervideo [5:54]

In einem Video betont Microsoft noch einmal, dass das Feedback der Nutzer für die Verbesserung von Quantum essenziell ist. Außerdem werden dort Installationsanforderungen aufgelistet. Mac- und Linux-Entwickler sollten sich das .Net Core SDK in Version 2.0 herunterladen. Zur unterstützten Linux-Version zählt laut Microsoft Ubuntu. Dort wurde die Software zumindest getestet. Sie kann aber auch auf anderen Distributionen laufen.

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