Microsoft: Project Honululu ist fertig und heißt Windows Admin Center

Das Windows Admin Center ist ein Tool, über das Administratoren Windows-Clients und -Server unter einem Dach verwalten können. Aber auch Active Directory und die Azure-Cloud finden dort Platz - Project Honululu mit neuem Namen.

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Das Windows Admin Center bringt eine einheitliche GUI für Server.
Das Windows Admin Center bringt eine einheitliche GUI für Server. (Bild: Pixabay.com)

Microsoft hat seine grafische Benutzeroberfläche Windows Admin Center vorgestellt. Wem diese Software bekannt vorkommt, der muss sich nicht wundern: Bereits im September 2017 hat Microsoft diese präsentiert und ein paar Einblicke gegeben. Damals hieß die GUI für das Betriebssystem Windows Server noch Project Honululu. Das Admin Center wird es auf allen Windows-Server-Betriebssystemen ab Version 2012 geben.

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Wie schon die Preview zuvor läuft das Admin Center im Microsoft-Edge-Browser. Dort lassen sich in einem Unternehmensnetzwerk Server, Windows-10-Clients und Failover Cluster, also Backup-Systeme bei Ausfällen, verwalten. Alle Systeme werden aus der Ferne eingerichtet, konfiguriert und Systemressourcen ausgelesen. Die Software stellt dabei alle notwendigen Tools in einer Übersicht zur Verfügung. So können Admins Server mit Microsoft-Management-Console-Funktionen steuern. Das gilt für Daten, Nutzergruppen, Zertifikate, Registryeinträge, Netzwerkeinstellungen und weitere wichtige Parameter.

Ähnliche Funktionalität gibt es auch für Windows-10-PCs innerhalb eines Netzwerks. In einer Übersicht werden Ressourcenauslastung und Betriebssysteminformationen angezeigt. Auch hier lassen sich Benutzerkonten, Registry-Schlüssel und andere Werte einstellen.

Active Directory und virtuelle Maschinen

Im Admin-Center können Nutzer zudem Zugriffseinstellungen vornehmen. Das System bindet dabei das Domänen- und Nutzergruppenkonzept von Windows Active Directory ein. Hier kann eingestellt werden, welche Nutzer auf welche Hardware im Netz Zugriff haben. Microsoft fügt dem Tool außerdem eine Anbindung zum Cloud-Dienst Azure hinzu. Es können Nutzerkonten verwaltet und virtuelle Maschinen mit Hyper-V aufgesetzt werden.

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Das Admin Center kann mit Erweiterungen von Drittherstellern bestückt werden, die weitere Funktionen hinzufügen. Schlussendlich soll sie den Zugriff auf mehrere Clients und auf Webserver in einem MSI-Paket bündeln. Die Software kann auf beliebigen Windows-Clients installiert werden. Das Admin Center steht als Download zur Verfügung unter der URL https://aka.ms/windowsadmincenter.

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