Microsoft: Powershell 7 erscheint mit einheitlichem Plattform-Support

Die aktuelle Version 7 der Powershell von Microsoft nutzt nun .Net Core 3.1 und ist damit kompatibel zu einer Vielzahl von Windows-eigenen APIs. Die Powershell 7 soll damit die unterstützten Systeme wieder vereinigen.

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Die Powershell ist in Version 7 erschienen.
Die Powershell ist in Version 7 erschienen. (Bild: Microsoft)

Microsoft hat die Powershell 7 veröffentlicht, wie der Hersteller in seinem Blog schreibt. Bereits vor einem Jahr hatte Microsoft erste Pläne zu der neuen Version vorgestellt, die vorgesehen haben, die immer größere werdende Kluft zwischen alten Nutzern auf alter Technik und neuen Nutzern auf neuer Technik wieder zu vereinen. Microsoft gibt sich zuversichtlich, das geschafft zu haben und schreibt: "Wir betrachten die Powershell 7 und folgende Version als die einzig wahre Powershell für die Zukunft."

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Im Sommer 2016 hatte der Hersteller angekündigt, die Powershell als Open Source zu veröffentlichen und das neue .Net-Core-Framework als Grundlage für das wohl wichtigste Verwaltungswerkzeug für Windows-Admins zu nutzen. Das wiederum führte aber zu einigen Inkompatibilitäten zu älteren Versionen und für die Powershell geschriebene Module. Das führte auch dazu, dass diese neuere Variante dann unter Linux mehr Nutzer hatte als unter Windows.

Die Powershell 7 soll das durch die Nutzung von .Net Core 3.1 überwinden. Denn damit bringt das Werkzeug die Unterstützung für Windows-APIs wie WPF mit sowie vor allem auch die .Net-Framework-APIs. Die damit verbundene Abwärtskompatibilität umfasse vor allem GUI-Funktionen sowie viele Module zur Rollenverwaltung. Eine detaillierte Übersicht zur Unterstützung von Modulen und Cmdlets liefert Microsoft in seiner Dokumentation.

Viele neue Funktionen

Darüber hinaus bietet die Powershell 7 auch einige neue Funktionen. Dazu gehören die Parallelisierung von Pipelines durch ForEach-Object -Parallel, der Ternär-Operator a ? b : c sowie die auch aus Unix-Shells bekannten Operatoren || und && zur Verkettung von Pipelines. Hinzu gekommen ist auch der Null-Coalescing-Operator ??.

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Das Team hat darüber hinaus den Umgang mit der Darstellung von Fehlern vereinfacht und dynamischer gestaltet. Zudem gibt es nun das Get-Error-Cmdlet, um Fehler einfacher untersuchen zu können. Nutzer der Powershell 7 werden nun außerdem automatisch über neue Versionen informiert, sobald diese verfügbar sind.

Eine ausführliche Liste der Änderungen findet sich in den offiziellen Release Notes. Dort finden sich auch Bespiele für die Nutzung der neu eingeführten Operatoren. Die Powershell 7 steht für Windows ab Version 7, Windows Server ab Version 2008 R2, MacOS sowie eine Vielzahl aktueller Linux-Distributionen bereit.

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