Microsoft Photosynth: Street-View-Bilder selbst gemacht

Durch die Bilderwelten, die Photosynth erstellt, kann der Benutzer mit einem modernen Browser mit 3D-Unterstützung praktisch hindurchlaufen oder sich in ihnen bewegen. Die Onlineanwendung benötigt dazu eine Fotoreihe. Beim neuen Photosynth sind weitere Aufnahmeperspektiven dazugekommen, die als Basis dienen können. Nun kann der Anwender auch um ein Objekt herum fotografieren. Das Ergebnis sieht aus wie ein Film, nur dass der Betrachter die Richtung der Kamerafahrt im Browser steuern kann.

Auch eine Serie von Bildern, die beim Laufen entstehen, verbindet Photosynth zu einem Film(öffnet im neuen Fenster) und errechnet die fehlenden Zwischensequenzen. Das sieht ein wenig aus wie Google Street View, wirkt jedoch deutlich flüssiger. Der Fotograf kann sich im Wall-Modus auch entlang einer Mauer oder eines Bildes bewegen und Serienbilder knipsen, die dann zu einer Kamerafahrt verknüpft werden. Das ist besonders praktisch beim Abbilden großer Gebäude, Gemälde oder beeindruckender Landschaften.
Die neuen Modi sind nach einem Bericht(öffnet im neuen Fenster) von The Verge denen vorbehalten, die sich für die Vorabversion anmelden(öffnet im neuen Fenster) . Die Onlineanwendung funktioniert mit aktuellen Versionen der Browser Internet Explorer, Chrome, Firefox und Safari. Das System muss WebGL unterstützen, damit die manuelle Steuerung beim Abspielen funktioniert. Ansonsten wird ein selbstablaufender Film der Photosynth angezeigt.
Pro Panorama können maximal 200 Bilder heraufgeladen werden, wobei keines größer als 20 MByte sein darf. Ist die Berechnung fertig, erhält der Anwender eine E-Mail und kann sich das Werk im Browser ansehen.
Wer nicht will, dass jeder die Bildkreationen auf der Website des Projekts sehen kann, muss sie auslisten. Nach wie vor können jedoch Links auf die Bildanimationen an Dritte verschickt oder die Photosynth in eigene Webseiten eingebunden werden.