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Microsoft: Outlook for Web erhält Textvorschläge und neues Design

Microsofts E-Mail-Webclient soll mit dem Hauptkonkurrenten Gmail von Google gleichziehen. Noch im Mai soll die Schreibhilfe kommen.
/ Oliver Nickel
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Outlook for Web gibt Wortvorschläge. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de)
Outlook for Web gibt Wortvorschläge. Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de / CC0 1.0

Microsoft will seinen Online-Mail-Client Outlook for Web um einige Funktionen erweitern. Die Entwickler haben dazu eine Roadmap veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) , die eine Textvorschlags- und Textvervollständigung beschreibt. Nutzer können diese Funktion in Zukunft nutzen, um beim Schreiben von E-Mails unterstützt zu werden. Dabei wird die Software angefangene Wörter analysieren und Vorschläge geben.

Mit der Tabulator-Taste können diese Eingaben akzeptiert werden, was ein wenig an die Vervollständigung in der Kommandozeile erinnert. Derzeit ist das Feature noch in der Entwicklung. Einen Releasetermin nannte Microsoft aber bereits: Mai 2020. Möglicherweise wird Outlook for Web Ende Mai aktualisiert. Zu diesem Zeitpunkt wird auch das nächste große Inhaltsupdate für Windows 10 erwartet.

GUI-Redesign und Microsoft-365-Tools

Ebenfalls in Planung ist laut dem IT-Magazin Ars Technica(öffnet im neuen Fenster) eine Send-later-Funktion. Damit können Nutzer E-Mails vorschreiben und diese zu einem späteren Zeitpunkt automatisch zeitzünden und verschicken. Außerdem wird Microsoft die Benutzeroberfläche des Webclients für mobile Endgeräte überarbeiten. Der E-Mail-Texteditor an sich wird mit mehreren Funktionen ergänzt, die auch in Microsoft 365 – vormals Office 365 – zu finden sind. Allerdings spezifizieren die Entwickler dies nicht genau.

Es ist klar, dass Microsoft durch Funktionen wie eine Textvorhersage mit dem derzeit dominanten Hauptkonkurrenten Gmail gleichziehen will. Outlook for Web ist eine Möglichkeit für Microsoft, mit kostenlosen Angeboten Kunden für Microsoft 365 zu gewinnen, etwa wenn diese Outlook auch als Desktopapplikation nutzen oder die vielen daran angebundenen Programme und Dienste verwenden wollen. Dazu zählen Word, Excel und Powerpoint, aber auch Business-Anwendungen wie Sharepoint und Microsoft Teams.


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