Abo
  • Services:

Microsoft: Outlook.com verlässt die Vorschauphase

Microsoft hat die Testphase seines neuen E-Mail-Dienstes Outlook.com beendet. Der Dienst hat bereits 60 Millionen Nutzer, jetzt werden alle Hotmail-Nutzer integriert. Deren bisherige E-Mail-Adressen bleiben erhalten.

Artikel veröffentlicht am ,
Outlook.com beendet die Testphase.
Outlook.com beendet die Testphase. (Bild: Screenshot Golem.de)

Microsofts E-Mail-Dienst Outlook.com nimmt nach einer halbjährigen Vorschauphase seinen regulären Betrieb auf. Im Juli 2012 wurde das im Windows-8-Design gehaltene E-Mail-Portal als Testversion gestartet.

Hotmail-Nutzer werden integriert

Stellenmarkt
  1. Universität Passau, Passau
  2. Bundeskriminalamt, Wiesbaden

Laut Microsoft nutzen mittlerweile über 60 Millionen Anwender den neuen Dienst. Eingerechnet sind nach Unternehmensangabgen nur aktive Nutzer, die sich mehrmals im Monat über die Weboberfläche, einen E-Mail-Client oder ein Smartphone einloggen.

Die Zahl der aktiven Nutzer dürfte sich in den kommenden Wochen noch erhöhen, da Microsoft alle Hotmail-Konten in den neuen Dienst integrieren wird. Microsoft will den als Upgrade bezeichneten Vorgang für den Nutzer unkompliziert gestalten - alle Ordner, Kontakte und Nachrichten sollen in das neue Outlook-Konto übernommen werden. Das Passwort wird sich nicht ändern, auch die Hotmail-Adresse bleibt weiterhin bestehen. Ein Wechsel auf eine Outlook.com-Adresse ist nicht zwingend. Das Upgrade soll bis Sommer 2013 abgeschlossen sein.

Aufräumfunktion soll Übersicht schaffen

Outlook.com ordnet eingehende E-Mails automatisch und unterscheidet zwischen bekannten Absendern, Newslettern, Versandinformationen und Updates aus sozialen Netzwerken. Mit einer Aufräumfunktion kann die Inbox auf Knopfdruck von überflüssigen Nachrichten befreit werden.

Outlook.com kann mit Facebook-Kontakten, Twitter, LinkedIn, Google und Skype verbunden werden. Die Inbox zeigt Profilbilder bekannter Absender an und blendet - falls vorhanden - Status-Updates in einer separaten Spalte rechts neben der jeweiligen E-Mail ein. Ein Facebook-Textchat direkt über die Benutzeroberfläche von Outlook.com ist ebenfalls möglich. Eine Verbindung mit Skype ist noch nicht vorgesehen.

Keine personalisierte Werbung

Große Dateianhänge können mittels Skydrive in eine E-Mail-Nachricht integriert werden. Dafür bekommen Outlook.com-Nutzer 7 GByte Speicherplatz. Eine IMAP-Unterstützung bietet Outlook.com offenbar immer noch nicht an.

Microsoft betont, dass Nutzerdaten der Anwender von Outlook.com nicht für personalisierte Werbung genutzt werden. Die Weboberfläche präsentiert sich dementsprechend, lediglich auf der rechten Seite ist eine unauffällige Leiste mit Angeboten wie Skydrive und dem Internet Explorer.

Hotmail-Nutzer, die nicht auf das Upgrade ihres Kontos warten wollen, können sich bereits jetzt mit ihrer bisherigen Adresse bei Outlook.com registrieren. Die Umstellung erfolgt dann automatisch.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,49€
  2. 9,99€
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  4. 6,66€

charnold 20. Feb 2013

Alias habe ich erstellt, da ich die Adresse nicht verlieren will. Beim Konto umbennen...

Nesta 19. Feb 2013

office354 aka outlook.com unterstützt imap Optionen -> Konto -> "Einstellungen für POP...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkpad X1 Carbon Gen6 - Test

Wir testen das Thinkpad X1 Carbon Gen6, das neue Business-Ultrabook von Lenovo. Erstmals verbaut der chinesische Hersteller ein HDR-Display und einen neuen Docking-Anschluss für die Ultra Docking Station.

Lenovo Thinkpad X1 Carbon Gen6 - Test Video aufrufen
Hacker: Was ist eigentlich ein Exploit?
Hacker
Was ist eigentlich ein Exploit?

In Hollywoodfilmen haben Hacker mit Sturmmasken ein ganzes Arsenal von Zero-Day-Exploits, und auch sonst scheinen die kleinen Programme mehr und mehr als zentraler Begriff der IT-Sicherheit verstanden zu werden. Der Hacker Thomas Dullien hingegen versucht sich an einem theoretischen Modell eines Exploits.
Von Hauke Gierow

  1. IoT Foscam beseitigt Exploit-Kette in Kameras
  2. Project Capillary Google verschlüsselt Pushbenachrichtigungen Ende-zu-Ende
  3. My Heritage DNA-Dienst bestätigt Datenleck von 92 Millionen Accounts

Alte gegen neue Model M: Wenn die Knickfedern wohlig klackern
Alte gegen neue Model M
Wenn die Knickfedern wohlig klackern

Seit 1999 gibt es keine Model-M-Tastaturen mit IBM-Logo mehr - das bedeutet aber nicht, dass man keine neuen Keyboards mit dem legendären Tippgefühl bekommt: Unicomp baut die Geräte weiterhin. Wir haben eines der neuen Modelle mit einer Model M von 1992 verglichen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Kailh KS-Switch im Test Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
  2. Apple-Patent Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören
  3. Tastaturen Matias bringt Alternative zum Apple Wired Keyboard

Porsche Design Mate RS im Test: Das P20 Pro in wahnwitzig teuer
Porsche Design Mate RS im Test
Das P20 Pro in wahnwitzig teuer

In Deutschland kostet Huaweis Porsche Design Mate RS 1.550 Euro - dafür bekommen Käufer technisch ein P20 Pro, das ähnlich aussieht wie das Mate 10 Pro. Den Aufpreis von 800 Euro halten wir trotz neuer Technologien für aberwitzig, ein Luxusgerät ist das Smartphone für uns nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Low Latency Docsis Huawei will Latenz von 1 Millisekunde im Kabelnetz erreichen
  2. Cloud PC Huawei streamt Windows 10 auf Smartphones
  3. Android Keine Bootloader-Entsperrung mehr bei Huawei-Geräten

    •  /