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Outlook 2016: Microsoft arbeitet an dem Unicode-Problem
Outlook 2016: Microsoft arbeitet an dem Unicode-Problem (Bild: Screenshot: Golem.de)

Microsoft: Outlook 2016 versteht Ünicöde nicht so richtig

Outlook 2016: Microsoft arbeitet an dem Unicode-Problem
Outlook 2016: Microsoft arbeitet an dem Unicode-Problem (Bild: Screenshot: Golem.de)

Keine Ümläüte mehr in Öütlöök-IMÄP-Pässwörtern: Erst machte POP-3 bei Outlook 2016 Probleme, und Microsoft riet zum Umstieg auf IMAP. Jetzt nimmt IMAP nicht mehr alle Passwörter, und Microsoft rät dreierlei.

Er habe, sagte der im Winter verstorbene Musiker Ian 'Lemmy' Kilmister einmal, den Umlaut eingeführt, damit der Name seiner Band Motörhead gemeiner aussehe. Ob das Microsoft zu gemein war? Wer Motörhead als Passwort für das Mailprogramm Outlook gewählt haben sollte, kommt jetzt unter Umständen nicht mehr an seine Mails: Outlook 2016 akzeptiert keine Unicode-Zeichen mehr in Passwörtern.

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Wenn ein Unicode-Zeichen im Passwort auftauche, funktioniere die Authentifizierung nicht, heißt es auf der Hilfe-Seite von Microsoft. Das gilt allerdings nur für IMAP.

The Germans sind a little verärgert

Bemerkenswerterweise nennt Microsoft als Beispiel ausgerechnet ä, ö und ü - als ob es nicht tausende anderer Unicode-Zeichen gebe. "Das ist empörend", lästert etwa das britische Nachrichtenangebot The Register. Die "Germans" seien "a little verärgert". Wahrscheinlich aber nicht nur die: Was ist mit denjenigen, deren Schrift nicht aus Ascii-Zeichen besteht? Praktisch ganz Asien wird vor Freude Kopf stehen.

Zur Abhilfe bietet Microsoft aber schon gleich einige Tipps an, wie sich das Problem vermeiden lässt. Der einfachste: "Ändern Sie Ihr Passwort so, dass es keine Unicode-Zeichen mehr enthält." Klar: Motoerhead. Da haette man auch selbst drauf kommen koennen. Sieht dann zwar nicht mehr so boese aus, faellt aber auch nicht auf - Passwoerter sind ja im Normalfall nicht sichtbar.

Wechseln Sie zu POP-3

Wer auf Motörhead besteht, dem rät Microsoft, das Protokoll zu wechseln: Statt IMAP solle er POP-3 nutzen. Auch ein guter Ratschlag - angesichts der Probleme, die beim POP3-E-Mail-Dienst unter Outlook 2016 aufgetreten sind. Seinerzeit riet Microsoft übrigens, zur Abhilfe auf IMAP zu wechseln. - Also doch: Motoerhead.

Bleibt Microsofts dritter Tipp: Outlook 2013 statt Outlook 2016 nutzen - dort tritt das Problem nämlich wundersamerweise nicht auf. Däs ist döch ein güter Vörschläg.

Ach ja: An dem Problem werde gearbeitet, sagt Microsoft. Wenn es Fortschritte gebe, werde das Unternehmen sie auf der Hilfe-Seite bekannt geben.


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cpt.dirk 29. Aug 2016

Steter Tropfen höhlt den Stein.

FreiGeistler 26. Aug 2016

Apropos, wir machen in der Firma gerade Windows 10 -deployment auf über 2000 neue...

Apfelbrot 26. Aug 2016

Aber das interessiert mal wieder keine Sau oder? Das selbe Spiel wie das Gejammer dass...

Anonymer Nutzer 25. Aug 2016

Heute wieder mehrfach gehabt. Das iPhone beschädigt beim Weiterleiten PDF-Anhänge...

Anonymer Nutzer 24. Aug 2016

Was hat denn jetzt ein Endgerät, welches neue Komponenten einsetzt, die 10 Jahre vorher...



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