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Microsoft: Oracle stellt Datenbankhardware in Azure Cloud

Die Dauer von Datenübertragungen im Netzwerk kann schnell zum Ärgernis werden. Oracle und Microsoft führen ihre Cloud -Hardware deshalb physisch zusammen.
/ Sebastian Grüner
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Die Oracle DB gibt es nun auch als Clouddienst in Microsofts Azure. (Bild: Reuters)
Die Oracle DB gibt es nun auch als Clouddienst in Microsofts Azure. Bild: Reuters

In einer gemeinsamen Ankündigung(öffnet im neuen Fenster) haben die Softwareunternehmen und Cloudanbieter Oracle und Microsoft eine deutliche Erweiterung ihrer bisherigen Cloudkooperation bekannt gegeben. Microsoft bietet demnach(öffnet im neuen Fenster) als erstes externes Unternehmen überhaupt auch Oracles Datenbankdienste im Rechenzentrum der eigenen Cloud an.

Möglich macht das auch ein Umzug der Hardware. Für diese Art der Colocation arbeiteten der Mitteilung zufolge die Engineering-Teams der Unternehmen eng zusammen. Der neue Dienst Oracle Database@Azure verfolgt dabei das Ziel, die auch schon bisher in der Azure Cloud verfügbaren Datenbankdienste von Oracle deutlich schneller bereitzustellen.

Bereits vor etwa vier Jahren verbanden die Unternehmen ihre Cloudlösungen durch eine direkte Netzwerkanbindung miteinander. Im vergangenen Jahr folgte eine hochgradige Automatisierung für eine einfache Integration und Nutzung(öffnet im neuen Fenster) der Dienste als Oracle Database Service for Azure.

Colocation soll mehr Kunden in die Cloud bringen

Nun steht also die Oracle-Hardware mit der entsprechenden Cloudsoftware direkt im Azure-Rechenzentrum. Die Unternehmen erhoffen sich davon eine höhere Umstiegsrate auf die Cloud. Immerhin können Oracle-Datenbanken von Kunden und Nutzern direkt auf Oracle-Cloudhardware migriert werden und die darin gespeicherten Daten direkt in der Azure-Cloud weiterverarbeitet werden.

Die Verbindung von App und Daten im gleichen Netzwerk erhöhe die Sicherheit und verbessere die Leistung, betonen die Unternehmen in der Ankündigung. Als einen der Anwendungszwecke der neuen Kooperation nennen sie darüber hinaus verschiedene KI-Dienste, für die wiederum häufig sehr viele Daten notwendig seien. Das gemeinsame Angebot vereinfache darüber hinaus die Preisstruktur für die Kunden und erleichtere den Support.


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