Abo
  • Services:

Microsoft: Office für iPad ab sofort verfügbar

Unter dem Motto Mobile und Cloud zuerst hat Microsofts neuer Chef Satya Nadella bei seinem ersten öffentlichen Auftritt Office für Apples iPad vorgestellt. Die kostenlose Version kann die Dokumente aber nur anzeigen.

Artikel veröffentlicht am , hw/
Satya Nadella: Es geht uns um die professionellen User.
Satya Nadella: Es geht uns um die professionellen User. (Bild: Microsoft)

Ab sofort ist Office für das iPad verfügbar. Microsofts neuer CEO Satya Nadella stellte in einer Pressekonferenz die neue Version vor, die neun Monate nach der iPhone- und Android-Variante auf den Markt kommt. Angeboten werden Word, Excel und Powerpoint. Die neue Software kann kostenlos heruntergeladen werden. Damit lassen sich alle Office-Dateien betrachten und präsentieren. Die Software gleicht hier in vielen Details der Desktopvariante.

Stellenmarkt
  1. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Wolfsburg
  2. Bosch Gruppe, Abstatt

Die Vollversion, mit der man Dokumente erstellen und bearbeiten kann, benötigt hingegen ein kostenpflichtiges Office-365-Abonnement. Office 365 kostet jährlich rund 100 Euro.

  • Powerpoint für das iPad (Bild: Microsoft)
  • Powerpoint für das iPad (Bild: Microsoft)
  • Word für das iPad (Bild: Microsoft)
  • Word für das iPad (Bild: Microsoft)
  • Excel für das iPad (Bild: Microsoft)
  • Excel für das iPad (Bild: Microsoft)
  • Powerpoint für das iPad (Bild: Microsoft)
  • Powerpoint für das iPad (Bild: Microsoft)
  • Word für das iPad (Bild: Microsoft)
  • Excel für das iPad (Bild: Microsoft)
  • Powerpoint für das iPad (Bild: Microsoft)
  • Word für das iPad (Bild: Microsoft)
  • Word für das iPad (Bild: Microsoft)
  • Excel für das iPad (Bild: Microsoft)
  • Excel für das iPad (Bild: Microsoft)
Word für das iPad (Bild: Microsoft)

Wie unter Windows setzt auch die iPad-Version auf das Ribbon-Bedienungskonzept, wobei Microsoft auch an den kleineren Bildschirm des Tablets im Vergleich zum Desktop gedacht hat und das Menü verkleinert, wenn die platzraubende On-Screen-Tastatur aufgeblättert wird. Auch zahlreiche Templates für die unterschiedlichsten Anwendungszwecke stehen in allen drei Programmen zur Verfügung.

In einigen Punkten weicht Office für das iPad gar von der gewohnten Bedienung von iOS ab - das merkt man beispielsweise in Excel, wo ein Ziffernblock die Eingabe langer Zahlenkolonnen im Gegensatz zur normalen Tastatur deutlich erleichtert. Dokumente können von mehreren Personen gleichzeitig bearbeitet werden, die Bedienung wurde für das Tablet optimiert. So gibt es etwa einen virtuellen Laserpointer für Powerpoint, bei dem ein Leuchtpunkt auf dem Display erzeugt wird, der mit dem Finger bewegt werden kann.

Selbst recht komplexe Dokumente öffnen sich in der iPad-Version problemlos. Auf Makros muss der Anwender allerdings verzichten, nicht jedoch auf die meisten Bearbeitungsfunktionen. Selbst die Funktionen Kommentare und Änderungsverfolgung, mit denen mehrere Personen Dokumente bearbeiten können, existieren in der mobilen Version. Selbst die Autoformen werden in der iPad-Version von Microsofts Bürosuite angeboten.

Das Ziel, die Dokumente nahtlos zwischen den unterschiedlichen Plattformen austauschen zu können, hat Microsoft erreicht. Als Austauschschnittstelle bietet sich der Cloud-Dienst Onedrive von Microsoft an - alternativ gibt es natürlich auch die Möglichkeit, die Daten über andere Wege ins iPad zu bekommen - am einfachsten sicherlich per E-Mail.

Laut einem Blog auf der Microsoft-Webseite steht die neue Office-Version ab sofort in 135 Märkten zur Verfügung.

Der US-Konzern hat auch die Versionen für iPhone und Android-Smartphones aktualisiert. Die größte Neuerung bei Office Mobile: Zum Bearbeiten ist kein Office-Abo mehr erforderlich. Das Betrachten und Editieren von Dokumenten in Microsofts Cloud-Dienst Onedrive ist kostenlos. Die Office-App gibt es derzeit nicht für Android-Tablets. Für Blackberry soll Office zumindest vorläufig nicht angeboten werden.

Fokus auf Unternehmen

Parallel hat Microsoft auch einige Unternehmenslösungen präsentiert, die für iOS optimiert wurden, wie Dynamics CRM, Dynamics AX, Bing, Lync, Outlook Web Access, Onedrive, Onedrive for Business und Yammer. Die Notizzettelanwendung Onenote hatte Microsoft schon kurz zuvor für OS X vorgestellt.

Laut Nadella geht es bei der Diskussion um neue Anwendergruppen immer nur um den Privatkunden. Vernachlässigt werden seiner Ansicht nach die IT-Chefs und jene Personen, die für ihre Arbeit produktivitätsunterstützende Software benötigen. Um die IT-Chefs beim Verwalten der vielen Endgeräte im Zusammenhang mit Office zu unterstützen, soll im Mai 2014 die Enterprise Mobiltity Suite (EMS) auf den Markt kommen. EMS wird Azure Active Directory Premium, Windows Intune und Azures Rechte-Management-Services nutzen. Der IT-Abteilung stehen darüber mehr als 1.000 Apps zur Verfügung, aus denen diejenigen ausgewählt werden können, die den Mitarbeitern angeboten werden.

Neue Marschrichtung bei Microsoft

Die Office-Version für das iPad sieht nicht nach einer schnell gestrickten Version aus. Im Gegenteil, es scheint, dass Microsoft diese Version schon lange in der Schublade hatte und sie aus strategischen Gründen zurückhielt. Nadella sagte über seine Motivation für die Office-Öffnung: "Es geht darum, dass eine Milliarde Office-Nutzer das ihnen vertraute Programm auf jedem Gerät ihrer Wahl nutzen können." Die Erweiterung von Office für die immer stärker genutzten mobilen Plattformen hat einen wirtschaftlichen Hintergrund. Office generiert mehr als 50 Prozent des Gewinns des Unternehmens. Nachdem sich sein Vorgänger Steve Ballmer gegen eine Portierung von Office auf fremde Plattformen gesträubt hatte, ist diese Öffnung nun ein deutliches Zeichen für eine Kursumkehr.

Word für das iPad, Excel und Powerpoint stehen ab sofort in Apples iTunes App Store zum Download einzeln zur Verfügung.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 31,99€
  2. 59€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 28.09.)
  3. (-43%) 33,99€
  4. (-82%) 8,88€

Auf 'ne Cola 28. Mär 2014

iWork ist außerdem schlecht!

Felix_Keyway 28. Mär 2014

Warum? Weil man beim RT ein Office gratis kriegt und kein Abo abschließen muss.

Hasenbauer 28. Mär 2014

Abos sind nun mal die Zukunft. Die Alternative wäre (abgesehen von Open Source) dass man...

myxter 28. Mär 2014

Nein, iPhone Version != iPad Version Die neue iPad "Version" besteht aus 3 einzelnen...

expat 28. Mär 2014

Wozu auch, man will ja Windows verkaufen. Nur bei Tablet siehts wohl jetzt nach einem...


Folgen Sie uns
       


Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest

Die MX Vertical ist Logitechs erste vertikale Maus. Sie hat sechs Tasten und kann wahlweise über Blueooth, eine Logitech-eigene Drahtlostechnik oder Kabel verwendet werden. Die spezielle Bauform soll Schmerzen in der Hand, dem Handgelenk und den Armen verhindern. Wem es vor allem darum geht, eine vertikale Sechstastenmaus nutzen zu können, kann sich das deutlich günstigere Modell von Anker anschauen, das eine vergleichbare Bauform hat. Logitech verlangt für die MX Vertical 110 Euro, das Anker-Modell gibt es für um die 20 Euro.

Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest Video aufrufen
iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
iOS 12 im Test
Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple iOS 12.1 verrät neues iPad Pro
  2. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
    SpaceX
    Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

    Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
    Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

    1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

      •  /