Microsoft: Office 2016 für dieses Jahr geplant
In den nächsten Monaten will Microsoft Stück für Stück erste Details zu Office 2016 enthüllen. Bisher ist nicht viel über das kommende Office-Paket bekannt. In einem Blog-Posting(öffnet im neuen Fenster) hat Microsofts Office-Team verkündet, dass Office 2016 in der zweiten Jahreshälfte erscheinen soll. Bis zum Erscheinen der fertigen Version soll eine Vorabversion geplant sein.
Office für Windows 10 wird parallel angeboten
Office 2016 wird sich grundlegend von Office für Windows 10 unterscheiden, das als Universal-App geplant ist und auf Desktops, Notebooks, Tablets und Smartphones laufen soll. Anders sieht es bei Office 2016 aus, das für den Einsatz auf Notebooks und Desktops konzipiert ist.
Die kommende Office-Suite wird auf eine Bedienung mit Maus und Tastatur hin optimiert sein. Im Unterschied dazu kann Office für Windows 10 auch gut mit dem Finger bedient werden. Auf Geräten mit kleinem Display und auf Smartphones soll diese Office-Variante dazugehören, für große Tablets, Desktop-Computer oder Notebooks soll es diese Version in Microsofts Windows Store geben. Was die Software dann kosten wird, sagte Microsoft noch nicht.
Aller Voraussicht nach wird Microsoft die neuen Funktionen in Office 2016 häppchenweise in den kommenden Monaten ankündigen, so dass es noch lange dauern kann, bis man sich einen Überblick über alle Neuerungen wird machen können. So verfährt Microsoft seit einiger Zeit, wenn es um größere neue Produkte geht.
Durchgesickerte Neuerungen
Derzeit wird erwartet, dass sich Office 2016 von der Oberfläche und Bedienung her stark an Office 2013 orientieren wird. Die neue Version soll einen neuen Assistenten bekommen, der an den in den USA "Clippy" genannten Assistenten erinnert und in Deutschland "Karl Klammer" heißt. Microsoft hatte den kleinen Helfer ab Office 97 in Form einer animierten Büroklammer in seine Software eingebaut.
Zudem soll in Office 2016 eine Art Suchfeld enthalten sein, das oben in der Mitte über der Auswahl der Ribbons zu finden ist. Der Nutzer kann dort sein Vorhaben eintragen und das Programm führt das aus – etwa das Einfügen eines Bildes. Bei der Bearbeitung von Fotos sollen diese anhand der Kameradaten automatisch in der korrekten Ausrichtung dargestellt werden.
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