Insiderwissen nicht ausgeschlossen
Die Internetseite Notus.org listet einige Aktienkäufe auf(öffnet im neuen Fenster), die vor der Bekanntgabe von Geschäftsabschlüssen erfolgten, beispielsweise zwischen Nvidia und Meta.
Zudem profitieren Firmen wie Palantir, Axon, Microsoft, Boeing oder Google von Regierungsaufträgen. Trump handelte auch mehrfach mit Aktien von Palantir.
Außerdem machen die umfangreichen Aktiengeschäfte deutlich, dass Trump seine Regierungszeit intensiv nutzt, um das Familienvermögen zu steigern. Im Gegenzug zeigte er sich in der vergangenen Woche unbeeindruckt von den steigenden Preisen, wozu auch sein Krieg gegen den Iran immer stärker beiträgt. Auf die Frage eines Journalisten, ob ihn die finanziellen Probleme der US-Bürger dazu bewegen könnten, den Krieg zu beenden, sagte er: "Nicht im Geringsten. Ich denke nicht über die finanzielle Situation der Amerikaner nach."
Nach Einschätzung von Beobachtern könnte die Kombination aus eigenem Reichtum und Desinteresse an der Situation der US-Bürger den Republikanern in den Zwischenwahlen im November 2026 auf die Füße fallen. "Er hat mit seinem Reichtum geprahlt, und den Leuten hat das nichts ausgemacht", sagte der republikanische Politstratege Barrett Marson der New York Times(öffnet im neuen Fenster) und fügte hinzu: "Aber jetzt ist es eher so: 'Wow, du hast wirklich kein Gespür für unser Leid, du verschlimmerst es noch, und obendrein ist dir unser Leid völlig egal.' Das könnte ihm politische Probleme bereiten. Er steht zwar nicht zur Wahl, aber diese Wahl ist für ihn von großer Bedeutung."
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