Microsoft: Nokia-Chef bekommt 19 Millionen Euro

Der Wechsel zu Microsoft wird für Stephen Elop persönlich ein ganz besonderes Vergnügen, denn er erhält 18,8 Millionen Euro. Den Großteil zahlt Microsoft dem Rückkehrer.

Artikel veröffentlicht am ,
Stephen Elop
Stephen Elop (Bild: Markku Ulander/AFP/Getty Images)

Der frühere Nokia-Chef Stephen Elop bekommt für seinen Wechsel zurück zu Microsoft eine erhebliche Summe von den beiden Konzernen gezahlt. Wie aus einer Mitteilung (PDF) des finnischen Konzerns an die Aktionäre hervorgeht, erhält Elop 18,8 Millionen Euro (25,5 Millionen US-Dollar). Dabei wird Microsoft 70 Prozent der Summe bezahlen, von Nokia kommen 30 Prozent.

Stellenmarkt
  1. Leiter (m/w/d) Softwareentwicklung Innovationen für Healthcare & Medizinprodukte
    USP SUNDERMANN CONSULTING Unternehmens- und Personalberatung, Murr
  2. Demand Manager (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Ingolstadt, Wolfsburg, Leinfelden-Echterdingen
Detailsuche

Elop wechselte im September 2010 von Microsoft zu Nokia und wurde Vorstandschef. Seine Familie zog nicht mit nach Finnland um. Elop geht mit der Übernahme des Geschäfts mit Mobiltelefonen zurück zu Microsoft, wo er nach offiziellen Angaben die Geräteentwicklung leiten soll. Der scheidende Microsoft-Chef Steve Ballmer hatte bestätigt, dass sich Elop als sein Nachfolger bewirbt. Der angeschlagene Mobiltelefonhersteller arbeitet seit 2011 eng mit Microsoft zusammen und nutzt dessen Betriebssystem Windows Phone.

Die hohe Summe, die zudem von Microsoft kommt, lässt erneut Branchengerüchte aufkommen, dass Elop über die ganze Zeit im Interesse Microsofts gehandelt habe. Eine andere Erklärung wäre, dass Elop nicht in die engere Auswahl für den Chefposten bei Microsoft kam und mit der Zahlung im Konzern gehalten werden soll.

Die Zahlung erfolgt in Form von 4,1 Millionen Euro als Gehalt und Managementanreiz. 100.000 Euro fließen als Prämie und 14,6 Millionen Euro in Form von Aktienoptionen. Olli-Pekka Kallasvuo, den Elop als Nokia-Chef ablöste, bekam 5,8 Millionen US-Dollar und 100.000 Nokia-Aktien für sein Ausscheiden.

Golem Akademie
  1. Microsoft Teams effizient nutzen
    25. Oktober 2021, online
  2. Penetration Testing Fundamentals
    23.-24. September 2021, online
  3. Mobile Device Management mit Microsoft Intune
    22.-23. November 2021, online
Weitere IT-Trainings

Elop wurde in Februar 2011 gefragt, ob er als früherer Microsoft-Manager ein trojanisches Pferd in den Mauern von Nokia für den Softwarekonzern sei. "Die offensichtliche Antwort ist 'Nein'", sagte Elop. "Danke der Nachfrage." Elop sagte, die Entscheidung für Windows Phone 7 sei in Nokias Management einstimmig getroffen worden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Natchil 22. Sep 2013

Dann mach was. Buhuhu ich würde gerne so sein, ich würde gerne haben, ich würde gerne...

Charles Marlow 21. Sep 2013

Wie traditionell üblich.

entonjackson 20. Sep 2013

Da darf man sich schon feiern lassen.

honk 20. Sep 2013

In der Tat. Dieser Bonus ist verdient. Nur warum Nokia auch 30% zahlt ist unbegreiflich...

raumdrei 20. Sep 2013

...die beschlagwortung des artikels (tags) ist wirklich gelungen ;-)



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
Das Surface Pro 8 bekommt zum ersten Mal ein neues Design

Das Surface Pro 8 ist da und sieht komplett anders aus. Das reicht von kleineren Displayrändern zu einem dünneren Chassis.

Microsoft: Das Surface Pro 8 bekommt zum ersten Mal ein neues Design
Artikel
  1. Surface Laptop Studio: Microsoft bringt Surface Laptop und Surface Studio zusammen
    Surface Laptop Studio
    Microsoft bringt Surface Laptop und Surface Studio zusammen

    Statt eines neuen Surface Book bringt Microsoft ein völlig neues Gerät heraus. Der Surface Laptop Studio hat ein ungewöhnliches Scharnier.

  2. Malware: Mehrere Kliniken nach Hackerangriff vom Netz genommen
    Malware
    Mehrere Kliniken nach Hackerangriff vom Netz genommen

    Neben den Kliniken seien auch Bildungseinrichtungen von dem Malware-Angriff betroffen. Sicherheitshalber wird nun mit Papier und Stift gearbeitet.

  3. CMOS-Batterie: Firmware-Update hat PS4 offenbar vor ewigem Aus gerettet
    CMOS-Batterie
    Firmware-Update hat PS4 offenbar vor ewigem Aus gerettet

    Sony hat mit Firmware 9.0 für die Playstation 4 ein großes Problem gelöst: eine leere CMOS-Batterie kann die Konsole nicht mehr zerstören.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Black Week bei NBB: Bis 50% Rabatt (u. a. MSI 31,5" Curved WQHD 165Hz 350€) • PS5 Digital + 2. Dualsense + FIFA 22 mit o2-Vertrag bestellbar • Samsung T7 Portable SSD 1TB 105,39€ • Thermaltake Level 20 RS ARGB Tower 99,90€ • Gran Turismo 7 25th Anniv. vorbestellbar 99,99€ [Werbung]
    •  /