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Microsoft: Neue Nutzeroberfläche erscheint mit Windows 10 auf Xbox One

Anfang November 2015 will Microsoft für die Xbox One eine neue Nutzeroberfläche veröffentlichen, technische Basis ist Windows 10. Gleichzeitig soll die Abwärtskompatibilität zu vielen Xbox-360-Titeln kommen.
/ Peter Steinlechner
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Kommende Nutzeroberfläche der Xbox One (Bild: Microsoft)
Kommende Nutzeroberfläche der Xbox One Bild: Microsoft

The New Xbox One Experience: So nennt Microsoft-Manager Mike Ybarra das große Update, das Anfang November 2015 für die Xbox One erscheinen soll. Ybarra schreibt im Firmenblog(öffnet im neuen Fenster) , dass die neue Nutzeroberfläche technisch auf Windows 10 basiert und somit beides gleichzeitig erscheint – bislang hat Microsoft das nicht so deutlich gesagt.

Xbox One – Trailer (The New Experience)
Xbox One – Trailer (The New Experience) (06:01)

Ausgerechnet zum Thema DirectX-12 verliert Ybarra allerdings kein Wort. Somit bleibt unklar, ob Spiele von den möglicherweise mit der überarbeiteten Schnittstelle verbundenen Geschwindigkeitsverbesserungen profitieren und die Konsole damit eventuell grundsätzlich besser höhere Auflösungen nativ berechnen kann.

Immerhin soll der Zugriff auf Menüfunktionen wie Partys, Freundeslisten oder Updates für Spiele bis zu 50 Prozent schneller erfolgen, schreibt Ybarra. Bereits bei einer Präsentation auf der Gamescom 2015 hatte Microsoft die Geschwindigkeitsvorteile und die deutlich verbesserte Übersicht der neuen Nutzeroberfläche ausführlich und anschaulich vorgestellt.

Abwärtskompatibilität der Xbox One – Trailer
Abwärtskompatibilität der Xbox One – Trailer (03:39)

Außerdem will Microsoft mit dem Update im November 2015 die Abwärtskompatibilität anbieten, mit der sich vorerst rund 100 Xbox-360-Titel auch auf der One spielen lassen. Die von Ybarra angesprochenen DVR-Funktionen soll es übrigens vorerst in Deutschland nicht geben .

Demnächst sollen Mitglieder des Xbox One Preview Program die neue Firmware ausprobieren können. Anders als sonst bei kommenden Updates sollen allerdings nicht gleich alle, sondern zuerst nur eine Handvoll Tester den Zugriff bekommen – und zwar laut Ybarra diejenigen, die bereits in der Vergangenheit durch sinnvolle Rückmeldungen aufgefallen sind.


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