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Microsoft: Neue Datenschutzregeln für Sprachsteuerung

Künftig bedarf es einer ausdrücklichen Zustimmung der Nutzer, damit Microsoft Sprachclips nachträglich anhört.

Artikel veröffentlicht am ,
Neue Regeln für Sprachaufnahmen bei Microsoft-Diensten
Neue Regeln für Sprachaufnahmen bei Microsoft-Diensten (Bild: Cindy Ord/Getty Images)

Microsoft will die Datenschutzregeln für Dienste mit Sprachsteuerung verändern. Für die Kundschaft soll es einfacher werden, keine Zustimmung zur Weiterverarbeitung von Sprachdaten zu erteilen. Diese Änderung soll dann für alle Microsoft-Dienste gelten, die irgendeine Form von Sprachsteuerung aufweisen. Das wäre außer dem digitalen Assistenten Cortana etwa eine Suche per Sprachbefehl, eine Diktierfunktion oder eine Übersetzung.

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Bei all diesen Diensten werden Sprachclips erzeugt, mit denen aufgenommen wird, was jemand zu einem bestimmten Microsoft-Produkt gesagt hat. Üblicherweise wurden diese Aufnahmen bisher von Microsoft intern verwendet, um die Leistung der Sprachsteuerung weiter zu verbessern. Dabei werden die Sprachaufnahmen nach Verarbeitung des Befehls manuell abgetippt und dabei wird überprüft, ob das Computersystem alles korrekt erkannt hat. Künftig soll die Kundschaft diese Zustimmung bequemer als bisher verweigern können. Dann werden die Sprachaufnahmen dieser Personen nicht länger manuell von Microsoft-Mitarbeitern angehört.

Generell gibt Microsoft an, dass bestimmte persönliche Informationen aus Sprachclips automatisiert entfernt werden. Dazu gehören Buchstaben- und Zahlenfolgen, weil dies Telefonnummern, E-Mail-Adressen oder andere vertrauliche Daten sein können. Damit soll verhindert werden, dass ein Microsoft-Mitarbeiter aus dem Gehörten eine bestimmte Person identifizieren kann. Generell soll es keine Zuordnung einer Sprachaufnahme mit dem entsprechenden Microsoft-Konto geben - aus dem gleichen Grund.

Keine nachträgliche Analyse ohne Genehmigung der Nutzer

Microsoft verwendet nach eigenen Angaben keine menschlichen Prüfer zum Anhören von Sprachaufnahmen, wenn diese erzeugt wurden, indem ein Angebot für Unternehmenskunden verwendet wurde.

Künftig werden Sprachaufnahmen der Kunden nur noch dann von Menschen angehört, wenn dies vorher ausdrücklich erlaubt wurde, verspricht Microsoft. Microsoft weist dabei darauf hin, dass eine Spracherkennung leistungsfähiger wird, je mehr solcher Sprachclips zur Verfügung stehen.

Wer sich nicht dafür entscheidet, die eigenen Sprachaufnahmen zur Überprüfung durch Menschen freizugeben, solle weiterhin alle sprachfähigen Produkte und Dienste von Microsoft ohne Einschränkungen nutzen können.

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Hotohori 18. Jan 2021 / Themenstart

Bei solchen Aussagen können sich meine Sarkasmus- und Blödsinn-Detektoren nie...

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