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Mit .Net Core lassen sich zurzeit einfache Konsolenwerkzeuge umsetzen.
Mit .Net Core lassen sich zurzeit einfache Konsolenwerkzeuge umsetzen. (Bild: Microsoft)

Microsoft: .Net-Core-Laufzeitumgebung als Open Source verfügbar

Mit .Net Core lassen sich zurzeit einfache Konsolenwerkzeuge umsetzen.
Mit .Net Core lassen sich zurzeit einfache Konsolenwerkzeuge umsetzen. (Bild: Microsoft)

Für das neue .Net Core steht nun auch die Laufzeitumgebung als Open Source bereit. Microsoft arbeitet zudem aktiv an der Linux-Unterstützung und integriert dafür bereits etablierte Open-Source-Software.

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Die Common Language Runtime (CLR) mit Jit-Compiler, Garbarge Collector und vielen weiteren Bestandteilen ist der wohl wichtigste Bestandteil des neuen .Net Core und steht nun als Open-Source-Software bereit. Zuvor hatte Microsoft bereits seinen Wechsel hin zu Github angekündigt und dort die Kernbibliotheken von .Net Core frei zur Verfügung gestellt.

Derzeit lasse sich .Net Core nur unter Windows zuverlässig bauen. Wie Microsoft schreibt, soll aber die Implementierung für Mac und Linux folgen. Tatsächlich enthält das nun veröffentlichte Core-CLR bereits Linux-spezifischen Quellcode. Der Code sollte so schnell wie möglich geöffnet werden, auch wenn noch nicht alle geplanten Bestandteile voll umgesetzt sind. Microsoft erhofft sich dadurch auch die Mitarbeit der Community.

Freier Code und Beispiel-Apps

Die beiden Code-Quellen umfassen derzeit zusammen etwas mehr als 3 Millionen Zeilen Code. Microsoft schätzt, dass der Code noch auf über 5 Millionen Zeilen anwachsen wird. Anders als die Bibliotheken ist die CLR nicht nur in C# geschrieben, sondern auch in C++ und verwendet zusätzlich Build-Tools, die noch nicht in Visual Studio bereitstehen. Darüber hinaus werde grundsätzlich CMake zum Bauen verwendet, das unter anderem von Qt sowie vielen weiteren Projekten zum plattformübergreifenden Bauen genutzt wird.

Zurzeit können damit ASP.NET-5-Anwendungen erstellt werden. Zur Linux- und Mac-Unterstützung wird noch auf das freie Mono zurückgegriffen. Das soll aber durch die Core-CLR ersetzt werden, sobald es auch für Linux und Mac zufriedenstellend läuft. Darüber hinaus sollen Kommandozeilenwerkzeuge mit dem nun verfügbaren Code erstellt werden können. Microsoft verspricht außerdem, dass es möglich sein wird, derartige Anwendungen für alle drei Betriebssysteme bereitzustellen, dabei aber nur eine Binärdatei zu benötigen.

Weitere Details zu den allgemeinen Open-Source-Plänen mit .Net Core will Microsoft auf einer Konferenz im März bekanntgeben. Seit vergangenem Jahr verfolgt Microsoft eine Open-Source-Strategie für .Net, wobei klar zwischen den klassischen Frameworks und dem neuen .Net Core unterschieden wird. Der Quellcode der .Net-Core-CLR steht unter der MIT-Lizenz auf Github bereit.


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Thaodan 05. Feb 2015

naja hoffen wir das es sich bessert. Systray ist zumindest unter Linux crap was Java...

leipsfur 04. Feb 2015

Gehört beides nicht zum .Net-Core

derats 04. Feb 2015

Guter Artikel. Ein Faktenfehler ist mir aufgefallen: Qt nutzt CMake nicht, Qt nutzt ein...



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