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Microsoft Nanoserver: Kleiner, schlanker und sicherer

Der Nanoserver ist eine weitere Deployment-Option der kommenden Generation des Windows-Servers. Wenige Prozesse und eine VHD-Imagegröße im Bereich einer CD sollen den Server speziell für Cloud-Anwendungen besser machen.

Artikel veröffentlicht am ,
Noch ist nicht klar, welche SKUs des nächsten Windows-Servers auch eine Nano-Server-Deployment-Option bieten.
Noch ist nicht klar, welche SKUs des nächsten Windows-Servers auch eine Nano-Server-Deployment-Option bieten. (Bild: Microsoft)

Microsofts Nanoserver ist eine der Neuerungen, die Anwender des Windows-Servers erwarten können. Es handelt sich um einen speziellen Server, insbesondere für Anwendungen, die in der Cloud zum Einsatz kommen. Microsoft nennt diesen Server auch einen kopflosen (headless) Server, der nur per Remote, per WMI oder Powershell eingerichtet wird. RDP- und MSI-Komponenten besitzt er nicht.

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Ein VHD-Image des Nanoservers ist laut Microsoft rund 410 MByte groß. Im Vergleich dazu ist der Server Core mit 6,3 GByte erheblich größer. Ein Server nach dem Client-Prinzip kommt sogar auf 8,3 GByte. Durch die geringe Größe verspricht Microsoft vor allem im Bereich des Cloud-Einsatzes Vorteile. Live-Migrationen sind bei so geringer Größe natürlich sehr einfach und auch bei geringen Bandbreiten über Rechenzentren hinweg ein kleines Problem. Es handelt sich derzeit aber noch um vorläufige Werte, wie Microsoft betont. Das gilt auch für die folgenden, ersten erfassten Werte.

Mehr Sicherheit durch weniger Code

Ersten Untersuchungen zufolge wird der kommende Nanoserver deutlich weniger Probleme mit kritischen Sicherheitslücken bekommen. Die Anzahl der kritischen, möglichst zeitnah einzuspielenden Patches reduziert sich auf ein Viertel im Vergleich zum Server Core. Im Vergleich zum Client Server (alias Full Server oder Server mit GUI), von dessen Einsatz Microsoft mittlerweile in den meisten Fällen abrät, sind es sogar nur noch 10 Prozent. Dementsprechend reduziert sich auch die Anzahl der notwendigen Neustarts. Microsoft nennt im Versuchszeitraum 11 Neustarts beim Client Server, 6 beim Core und nur noch 3 beim Nanoserver. Die Anzahl der offenen Ports sinkt auch: von 34 beziehungsweise 31 hinunter auf nur noch 12 im Nanoserver. Die Werte sind zurzeit schlechter als die der ersten Ankündigung. Microsoft gibt offen zu, dass sich diese in Teilen sowohl verbessern als auch noch verschlechtern können. Die Anzahl der laufenden Prozesse konnte Microsoft erheblich senken, was die Microsoft-Community während eines Vortrags mit Freude aufnahm.

Der Nanoserver wird nicht einzeln verkauft

Der Nanoserver ist Teil der Produktstrategie rund um den Windows-Server. Doch eine eigene Verkaufsvariante wird es nicht geben. Vielmehr ist der Nanoserver Bestandteil der vorhandenen Stock Keeping Units (SKU). Welche Server-SKU den Nanoserver bieten wird, konnte Microsoft auch auf Nachfrage bisher nicht nennen. Kompatibilitätssorgen müssen sich Administratoren laut Microsoft nicht machen. Der Nanoserver ist ein Subset des normalen Servers und wird als Deployment-Option installiert. Eine API-Kompatibilität innerhalb des Subsets wird versprochen. Für Entwickler gibt es dennoch einen Unterschied: Bei der Programmierung sollen sie sich entscheiden, ob die Anwendung für einen Core-Server oder die Nanovariante entwickelt wird.

Der Nanoserver kann ausschließlich als 64-Bit-Server eingerichtet werden. Eine 32-Bit-Version ist nicht vorgesehen.

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Bachsau 11. Sep 2016

Nein, ich habe das schon so gemeint. PowerShell unterstützt entfernte Verbindungen über...

FreiGeistler 11. Sep 2016

Und mit Nanolinux kannst du mit 14 MB (Livesystem) einen Desktop haben. Wikipedia...

SchmuseTigger 07. Mai 2015

Der Nanaoserver ist nicht für privat gedacht.


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