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Microsoft: Monatliches Office 365 wird 20 Prozent mehr kosten

Noch Anfang 2022 will Microsoft ein flexibleres, aber wesentlich teureres Microsoft 365 schaffen. Die Community lehnt Preiserhöhungen ab.
/ Oliver Nickel
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Das Monatsabo von Microsoft 365 wird teurer. (Bild: Microsoft/Montage: Golem.de)
Das Monatsabo von Microsoft 365 wird teurer. Bild: Microsoft/Montage: Golem.de

Microsoft wird im Jahr 2022 wohl einige Änderungen bei Microsoft 365 vornehmen. Dort wird es eine monatlich abgerechnete und kündbare Option geben, die allerdings um 20 Prozent teurer sein wird als das bisherige Angebot. Die Jahresabonnements sollen hingegen keine Preiserhöhung erfahren, bieten allerdings weniger Flexibilität bei der Kündigung. Das berichtet CNBC(öffnet im neuen Fenster) mit Bezug auf ein dem US-Sender vorliegendes Dokument und mittels Aussagen von Microsoft-Channel-Partnern.

Die doch recht signifikante Preiserhöhung soll Business-Kunden betreffen, die Office-Lizenzen meist in großen Mengen bestellen. Für Privatkunden gibt es andere Lizenzen, die unter anderem Business-Programme wie Teams und Sharepoint nicht enthalten, dafür mitunter günstiger sind und teils mehrere Accounts mit einem Abonnement erlauben.

Teils mehrere Euro mehr pro User

Die 20-Prozent-Erhöhung wird wohl derzeit von Unternehmen wie Intivix kommuniziert, die ihren Kunden Office-Lizenzen anbieten und diese für sie einrichten. Microsoft selbst habe sich zu den Preisen nicht geäußert. Bei den aktuellen Abokosten wären 20 Prozent eine Steigerung zwischen 0,84 und 3,38 Euro pro User und Monat - je nach Art der Lizenz(öffnet im neuen Fenster) . Bei entsprechend vielen Usern im Unternehmen könnte sich das zu merklichen Summen aufrechnen. Wie gesagt gilt das wohl aber nur, wenn auf monatlicher Basis abgerechnet wird. Die Kosten für Jahresabos bleiben.

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In einigen Foren auf Reddit sind Kunden und Channelpartner teils stark gegen Microsofts Pläne. "Preiserhöhungen, mehr Komplikationen für Partner, ein Buchhaltungsalbtraum" , schreibt Reddit-User MSP-from-OC(öffnet im neuen Fenster) . Auch existiert bereits eine Petition(öffnet im neuen Fenster) , die sich gegen die 20-Prozent-Erhöhung ausspricht. Dabei gebe es so bereits eine 15-prozentige Erhöhung aller Microsoft-365-Produkte, die wohl bis März 2022 durchgesetzt wird. Etwa 1.000 Individuen haben die Petition bisher unterzeichnet.


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