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Ich muss die Tastatur irgendwann aufladen?

Für mich ist an einer drahtlosen Tastatur wie dem Modern Keyboard wichtig, dass diese auch lange ohne Stromkabel auskommt. Hier werde ich nicht enttäuscht. Im Gegenteil: Erst nach knapp neun Wochen Dauereinsatz ist die Tastatur unvermittelt ausgegangen - beeindruckend. Einziger Nachteil daran, der eigentlich keiner ist: Nach einer so langen Zeit vergesse ich, dass die Tastatur überhaupt ohne Strom läuft, und damit das regelmäßige Aufladen. Vielleicht sollte ich mir einen diesbezüglichen Kalendertermin eintragen, der sich alle acht Wochen wiederholt.

  • Microsoft Modern Keyboard (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Tasten sind schön flach und groß genug. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Über die Fn-Taste erreichen Nutzer zweitbelegte Tasten. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Pfeiltasten fügen sich ins gleichmäßige Layout ein. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Funktionstasten sind etwas unglücklich platziert. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Micro-USB-Buchse am Akku (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Den Power-Schalter braucht man kaum.  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist der Microsoft-Schriftzug zu sehen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Höhe der Tastatur ist immer fix.  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Microsoft Modern Keyboard (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Microsoft Modern Keyboard (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • In hellen Umgebungen sieht man die Statusleuchte kaum, ... (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • ... erst, wenn der Raum dunkel ist, leuchtet sie weiß. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Surface Keyboard (oben) und Modern Keyboard (unten) sind optisch sehr ähnlich. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor ersetzt die rechte Windows-Taste. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Markierungen an den Tasten F und J (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Modern Keyboard wird über USB geladen. Das Surface Keyboard nutzt AAA-Batterien. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Tastatur ist kaum höher als ein Centstück. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Das Modern Keyboard wird über USB geladen. Das Surface Keyboard nutzt AAA-Batterien. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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Schon das Surface Keyboard als Vorgänger des Modern Keyboard konnte eine ähnliche Akkulaufzeit vorweisen. Allerdings hat Microsoft den Energiespeicher verbessert. Muss ich in das ältere Modell noch zwei AAA-Batterien einlegen, kann ich das Modern Keyboard über den fest verbauten Akku betreiben und am Micro-USB-Port laden. Am Akku befindet sich zudem ein Power-Schalter, der aber im Alltag nicht gebraucht wird und eher dann sinnvoll ist, wenn ich die Tastatur länger verstauen möchte.

Mit und ohne Kabel und im Bios nutzbar

Das liegt an der sehr guten Verbindung mit Bluetooth Low Energy, das auch unter dem werblicheren Namen Bluetooth Smart bekannt ist. Das mir vorliegende Testmuster unterstützt die Standards Bluetooth 4.0, 4.1 und 4.2. Das Besondere daran ist, dass sich die Tastatur nach einigen Minuten der Nichtbenutzung selbstständig in den Ruhezustand versetzt. Das Aufwecken merke ich immer dann, wenn ein Tastendruck eine spürbare Verzögerung von etwa einer halben Sekunde aufweist. Nach diesem kurzen Wake-up Lag kann ich normal weitertippen.

Da Bluetooth LE typischerweise mit einer Signalleistung von etwa zehn Milliwatt gerade bei kurzen Datenstößen im Vergleich zu herkömmlichem Bluetooth sehr energiesparend ist, wundert mich auch die lange Akkulaufzeit der Tastatur nicht. Die theoretische geringe Reichweite von zehn Metern ist für so ein Peripheriegerät zudem wenig relevant. Einige Probleme mit der Technik gibt es, wenn die Verbindung der Tastatur kurz abbricht und ich keine Eingaben tätigen kann. Solche Latenzen sind recht selten, aber trotzdem spürbar. In einer Partie Counter Strike: Global Offensive würde ich der Tastatur nicht mein virtuelles Leben anvertrauen. Beim Schreiben langer Texte ist das aber kein Problem.

  • Microsoft Modern Keyboard (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Tasten sind schön flach und groß genug. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Über die Fn-Taste erreichen Nutzer zweitbelegte Tasten. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Pfeiltasten fügen sich ins gleichmäßige Layout ein. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Funktionstasten sind etwas unglücklich platziert. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Micro-USB-Buchse am Akku (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Den Power-Schalter braucht man kaum.  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist der Microsoft-Schriftzug zu sehen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Höhe der Tastatur ist immer fix.  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Microsoft Modern Keyboard (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Microsoft Modern Keyboard (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • In hellen Umgebungen sieht man die Statusleuchte kaum, ... (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • ... erst, wenn der Raum dunkel ist, leuchtet sie weiß. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Surface Keyboard (oben) und Modern Keyboard (unten) sind optisch sehr ähnlich. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor ersetzt die rechte Windows-Taste. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Markierungen an den Tasten F und J (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Modern Keyboard wird über USB geladen. Das Surface Keyboard nutzt AAA-Batterien. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Tastatur ist kaum höher als ein Centstück. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Micro-USB-Buchse am Akku (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Was das Modern Keyboard dem älteren Surface Keyboard und auch Apples Vergleichsmodell merklich überlegen macht, ist das mitgelieferte USB-Kabel - doch wie kann so etwas Banales relevant sein? Da wäre der Fakt, dass sich das Modern Keyboard auch als kabelgebundene Variante per USB betreiben lässt. Das funktioniert bei ausgeschaltetem Bluetooth-Funkmodul. Das ist schon ein großer Vorteil, vor allem, wenn ich die Tastatur an älteren Computern, frisch installierten Betriebssystemen ohne Treiber oder Desktop-PCs ohne Bluetooth nutzen möchte. Netter Nebeneffekt: Kabelgebunden funktioniert die Tastatur sogar im Bios und unter Linux ohne Probleme: Testen konnte ich das an einem UEFI-gesteuerten Mainboard und an einem Raspberry Pi mit installiertem RetroPie-Betriebssystem.

Ebenfalls ein nettes Feature ist der integrierte Fingerabdrucksensor. Dieser ist an der Stelle angebracht, an dem sich üblicherweise die rechte Windows-Taste befindet. Er funktioniert grundsätzlich wie jeder andere Sensor dieser Art auch zusammen mit Windows Hello in Windows 10. Die Einrichtung des Dienstes geht schnell. Einzig, dass ich dafür ein Microsoft-Konto benötige, ist ein Nachteil.

  • Microsoft Modern Keyboard (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Tasten sind schön flach und groß genug. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Über die Fn-Taste erreichen Nutzer zweitbelegte Tasten. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Pfeiltasten fügen sich ins gleichmäßige Layout ein. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Funktionstasten sind etwas unglücklich platziert. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Micro-USB-Buchse am Akku (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Den Power-Schalter braucht man kaum.  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist der Microsoft-Schriftzug zu sehen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Höhe der Tastatur ist immer fix.  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Microsoft Modern Keyboard (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Microsoft Modern Keyboard (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • In hellen Umgebungen sieht man die Statusleuchte kaum, ... (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • ... erst, wenn der Raum dunkel ist, leuchtet sie weiß. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Surface Keyboard (oben) und Modern Keyboard (unten) sind optisch sehr ähnlich. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor ersetzt die rechte Windows-Taste. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Markierungen an den Tasten F und J (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Modern Keyboard wird über USB geladen. Das Surface Keyboard nutzt AAA-Batterien. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Tastatur ist kaum höher als ein Centstück. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Der Fingerabdrucksensor ersetzt die rechte Windows-Taste. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Zudem ist die Nutzung des Sensors etwas ungewöhnlich. Das Betriebssystem registriert den Fingerabdruck erst, wenn die Taste heruntergedrückt wird. Bei vielen Notebooks und Smartphones reicht da ein simples Auflegen aus. Anfangs war ich auch etwas skeptisch bezüglich des Sinns eines Fingerabdrucksensors. Nach einer Weile ist es aber angenehm einfach und schnell, sich am Betriebssystem anzumelden, vor allem, wenn man wie ich alternativ ewig lange Passwörter eingeben muss - praktisch.

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rootingbill 08. Aug 2018

Komisch, ich kann wirklich tippen (10-Finger), arbeite seit 15 Jahren als IT...

meinoriginaluse... 07. Aug 2018

so ungefähr 4, wenn nicht gar 5 Monate hat die Tastatur bei mir ausgehalten - tägliche...

meinoriginaluse... 07. Aug 2018

auf die Tastatur habe ich gewartet. So gewartet dass ich sie für teuer Geld direkt bei...

Zazu42 07. Aug 2018

+1 für Bouncy Wenn man halt auch einmal jemand was gutes gefunden hat warum sich die Mühe...

dilaracem 07. Aug 2018

Faszinierend, dass die halbe Höhe der F-Tasten mit "Wer schön sein will, muss leiden...


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