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Klk, Klk, Klk, statt Krach! Krach! Krach!

Das Tippgefühl ist letztlich entscheidend und Vorlieben dahingehend bei jedem Menschen anders. Deshalb streiten sich Kollegen auch gerne darüber, was die eine Tastatur für sie ist, genauso wie Musiker sich über ihr Lieblingsinstrument streiten können. Ich nutze zum Schreiben schon seit einer Weile gerne flache Tastaturen, und Schalter mit Scissor-Technik sind für mich sehr angenehm - gerade beim Schreiben längerer Texte. Angefangen hat das mit preiswerten Modellen wie der Cherry Strait, die noch immer ein gutes Produkt für wenig Geld ist. Das Modern Keyboard fühlt sich jedoch einfach besser an, was allein schon den hohen Preis rechtfertigt.

  • Microsoft Modern Keyboard (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Tasten sind schön flach und groß genug. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Über die Fn-Taste erreichen Nutzer zweitbelegte Tasten. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Pfeiltasten fügen sich ins gleichmäßige Layout ein. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Funktionstasten sind etwas unglücklich platziert. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Micro-USB-Buchse am Akku (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Den Power-Schalter braucht man kaum.  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist der Microsoft-Schriftzug zu sehen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Höhe der Tastatur ist immer fix.  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Microsoft Modern Keyboard (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Microsoft Modern Keyboard (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • In hellen Umgebungen sieht man die Statusleuchte kaum, ... (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • ... erst, wenn der Raum dunkel ist, leuchtet sie weiß. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Surface Keyboard (oben) und Modern Keyboard (unten) sind optisch sehr ähnlich. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor ersetzt die rechte Windows-Taste. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Markierungen an den Tasten F und J (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Modern Keyboard wird über USB geladen. Das Surface Keyboard nutzt AAA-Batterien. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Tastatur ist kaum höher als ein Centstück. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Über die Fn-Taste erreichen Nutzer zweitbelegte Tasten. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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Der Tastendruck der Scissor-Tasten ist für eine Flachtastatur relativ hoch, gerade wenn man Notebook-Tastaturen gewöhnt ist. Der Vergleich zum Apple Keyboard kommt hier nicht nur nach meinem Gefühl auf, sondern ist auch messbar. Kein Wunder, denn der Anschlagdruck beträgt bei beiden Tastaturen 6,08 Euro in Münzen - sechs 1-Euro- und vier 2-Cent-Stücken - oder genauer: knapp 60 Gramm. Ebenfalls identisch sind die Maße der quadratischen Tastenkappen mit einer Seitenlänge von 15 Millimetern und Abständen von 3 mm zwischen den Tasten. Wichtig für mich ist, dass der Schaltweg nur 2 mm beträgt. Damit lässt sich sehr schnell schreiben, auch ohne dass ich gefühlt in die Tasten hauen muss.

Leichte Reinigung

Auch in Aspekten der Hygiene und Sauberkeit ist das Modern Keyboard ein Beispiel, wie man es richtig macht: Durch die sehr geringen Spaltmaße zwischen der Gehäuseschale und den einzelnen Tasten dringt kaum Schmutz in das Innere der Tastatur. Ein Wisch mit einem leicht angefeuchteten Tuch reinigt schnell die Räume zwischen den Tasten, da sich auf der angerauten Aluminiumbeschichtung gerne Fusseln ablagern. So rieselt auch nach mehreren Monaten Schreibarbeit kein ekliger Dreck heraus. Das darf ich mit der recht offenen mechanischen Corsair K70 nicht machen. Mühsames Abnehmen der Tasten und anschließendes Reinigen sind beim Modern Keyboard nicht nötig. Durch die Scissor-Technik ist das auch nicht ratsam. Nach meiner Erfahrung ist es schwierig und teilweise gar nicht möglich, die Kappen wieder passgenau aufzustecken.

  • Microsoft Modern Keyboard (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Tasten sind schön flach und groß genug. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Über die Fn-Taste erreichen Nutzer zweitbelegte Tasten. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Pfeiltasten fügen sich ins gleichmäßige Layout ein. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Funktionstasten sind etwas unglücklich platziert. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Micro-USB-Buchse am Akku (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Den Power-Schalter braucht man kaum.  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist der Microsoft-Schriftzug zu sehen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Höhe der Tastatur ist immer fix.  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Microsoft Modern Keyboard (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Microsoft Modern Keyboard (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • In hellen Umgebungen sieht man die Statusleuchte kaum, ... (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • ... erst, wenn der Raum dunkel ist, leuchtet sie weiß. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Surface Keyboard (oben) und Modern Keyboard (unten) sind optisch sehr ähnlich. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor ersetzt die rechte Windows-Taste. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Markierungen an den Tasten F und J (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Modern Keyboard wird über USB geladen. Das Surface Keyboard nutzt AAA-Batterien. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Tastatur ist kaum höher als ein Centstück. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Microsoft Modern Keyboard (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Insgesamt muss ich sagen, dass mir das Schreibgefühl auf dem Modern Keyboard sehr gut gefällt. Zudem ist die Tastatur angenehm leise. Statt ständigem Krach gibt es nur ein typisches Klicken, wenn die Schalter auf den Sensor treffen, die Gummikuppeln eingedrückt werden und die Kunststoffscheren sich bewegen. Der spürbare Tastenanschlag ist zudem nicht ermüdend stark, so dass selbst ständiges Tippen acht Stunden am Tag nicht an den Händen zehrt. An den Tasten F und J sind Nuten für Zehnfingerschreiber spürbar. Das ist für mich als Sieben-Finger-Improvisierer aber nicht allzu relevant.

Eingeschränkte Ergonomie

Ein Kompromiss, den ich dabei eingehen muss, ist das Fehlen von einstellbaren Klappfüßen an der Unterseite der Tastatur. Stattdessen residiert das flache Brett immer auf dem integrierten Akku. Die leichte Schräglage ist für mich, der ich selbst weder Klappfüße unter einer Tastatur noch Handballenunterlagen vor einer Tastatur mag, optimal. Trotzdem wären Einstellungsmöglichkeiten von Vorteil. Schließlich kostet das Produkt nicht gerade wenig Geld.

  • Microsoft Modern Keyboard (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Tasten sind schön flach und groß genug. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Über die Fn-Taste erreichen Nutzer zweitbelegte Tasten. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Pfeiltasten fügen sich ins gleichmäßige Layout ein. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Funktionstasten sind etwas unglücklich platziert. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Micro-USB-Buchse am Akku (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Den Power-Schalter braucht man kaum.  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist der Microsoft-Schriftzug zu sehen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Höhe der Tastatur ist immer fix.  (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Microsoft Modern Keyboard (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Microsoft Modern Keyboard (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • In hellen Umgebungen sieht man die Statusleuchte kaum, ... (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • ... erst, wenn der Raum dunkel ist, leuchtet sie weiß. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Surface Keyboard (oben) und Modern Keyboard (unten) sind optisch sehr ähnlich. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor ersetzt die rechte Windows-Taste. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Markierungen an den Tasten F und J (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Modern Keyboard wird über USB geladen. Das Surface Keyboard nutzt AAA-Batterien. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Tastatur ist kaum höher als ein Centstück. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Die Tastatur ist kaum höher als ein Centstück. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Was ich am meisten bemängele, ist die fehlende Tastenbeleuchtung an einem Großteil der Tasten. Lediglich Indikatoren für die Fn-Taste, Capslock, den Nummernblock und die Rollen-Taste leuchten in kaltem Weiß. Diese Beleuchtung würde ich gerne unter allen Tasten sehen. Gerade abends kann ich Buchstaben dann wesentlich besser erkennen, wenn das wirklich einmal notwendig ist. Außerdem ist die Leuchtstärke der wenigen vorhandenen LEDs viel zu gering. Oft muss ich zweimal schauen, ob die Fn-Taste wirklich aktiviert ist oder nicht.

Eventuell ist die fehlende Tastaturbeleuchtung auch eine Strategie, die Akkulaufzeit der Tastatur zu erhöhen. Diese hat mich ziemlich positiv überrascht.

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rootingbill 08. Aug 2018

Komisch, ich kann wirklich tippen (10-Finger), arbeite seit 15 Jahren als IT...

meinoriginaluse... 07. Aug 2018

so ungefähr 4, wenn nicht gar 5 Monate hat die Tastatur bei mir ausgehalten - tägliche...

meinoriginaluse... 07. Aug 2018

auf die Tastatur habe ich gewartet. So gewartet dass ich sie für teuer Geld direkt bei...

Zazu42 07. Aug 2018

+1 für Bouncy Wenn man halt auch einmal jemand was gutes gefunden hat warum sich die Mühe...

dilaracem 07. Aug 2018

Faszinierend, dass die halbe Höhe der F-Tasten mit "Wer schön sein will, muss leiden...


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