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Microsoft Mixed Reality: "Hololens geht es gut!"

Hololens-Projektleiter Alex Kipman dementiert Aussagen über ein Ende von Hololens . Man solle nicht alles glauben, was im Internet steht.
/ Oliver Nickel
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Hololens 2 ist im Vergleich zum Vorgänger kompakter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Hololens 2 ist im Vergleich zum Vorgänger kompakter. Bild: Martin Wolf/Golem.de

Vor wenigen Tagen häuften sich Berichte über eine ungewisse Zukunft von Microsofts Mixed-Reality-Headset Hololens. "Die Hololens 2 könnte das letzte Headset sein, das Microsoft selbst entwickelt" , schreibt auch Golem.de - basierend auf den Berichten mehrerer aktueller und ehemaliger Microsoft-Mitarbeiter. Laut dem Magazin Business Insider(öffnet im neuen Fenster) seien die Pläne für eine dritte Generation des Headsets intern verworfen worden.

Bezüglich der Aussagen meldet sich nun Projektchef Alex Kipman zu Wort. "Hololens geht es gut!" , schreibt er auf Twitter(öffnet im neuen Fenster) . "Glaubt nicht alles, das im Internet steht. […] Wenn ihr das Internet durchsucht, sagten Leute auch, dass wir die Hololens 2 eingestellt haben. Als ich zuletzt geschaut habe, haben wir die mit Erfolg ausgeliefert" , heißt es weiter.

Aufträge für Hololens gibt es genug

Kipman unterstreicht damit die Aussage von Microsoft-Unternehmenssprecher Frank Shaw. Dieser versicherte: "Hololens bleibt ein wichtiger Teil unserer Pläne für aufstrebende Kategorien wie Mixed Reality und das Metaverse." . Die Investition kann das Unternehmen zudem mit diversen Aufträgen für das US-Militär und anderen Projekten rechtfertigen. Hololens soll etwa auch in einer neuen Werkshalle beim Flugzeugbauer Boeing eingesetzt werden.

Microsoft Hololens 2 - Hands on (MWC 2019)
Microsoft Hololens 2 - Hands on (MWC 2019) (01:15)

Der Verweis auf eine ungewisse Zukunft des MR-Headsets könnte aber auch durch eine generelle unklare interne Kommunikation zustandekommen. Diese würde zumindest Mitarbeitern im Unternehmen einen falschen Eindruck vom Projektstand vermitteln. Klar ist auch, dass mit dem Weggang von etwa 100 ehemaligen Hololens-Mitarbeitern ein Teil des Teams abgeworben wurde, was wiederum auf ein gefallenes Interesse seitens Microsoft zum Thema Mixed Reality schließen lässt.


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