Microsoft: Markierung statt Gratis-Windows-10 für illegale Vorversionen

Statt das im März geleistete Versprechen, auch "Nicht-Originalsoftware" kostenlos auf Windows 10 zu aktualisieren, einzuhalten, wird Microsoft den Desktop mit einem Wasserzeichen markieren. Die Nutzer werden dann zum Kauf des Updates aufgefordert.

Artikel veröffentlicht am ,
Umstrittene Recovery-DVD für Windows 7
Umstrittene Recovery-DVD für Windows 7 (Bild: Golem.de-Leser)

Microsoft hat klargestellt, dass es doch kein kostenloses Update auf Windows 10 für Nutzer von illegalen Vorgängerversionen geben soll. Das erklärte Terry Myerson, Executive Vice President Operating Systems Group (OSG) von Microsoft, in einem offiziellen Blogbeitrag.

Stellenmarkt
  1. Experte Data Analytics / Business Intelligence im Controlling (m/w/d)
    Dürr AG, Bietigheim-Bissingen
  2. Consultant - Prozessautomatisierung (w|m|d)
    AMANA consulting GmbH, Essen
Detailsuche

"Während unser kostenloses Upgrade auf Windows 10 für Geräte mit Nicht-Originalsoftware nicht gelten wird, werden wir Windows 10 weiterhin für Kunden von Rechnern mit Nicht-Originalsoftware anbieten." Zusammen mit den OEM-Partnern würden sehr attraktive Angebote für Nutzer älterer Geräte mit illegalen Kopien gemacht.

  • Minimale Hardware-Anforderungen für Windows 10 auf Smartphones und Tablets (Bild: Microsoft)
  • Minimale Hardware-Anforderungen für Windows 10 auf Desktops, Notebooks und Tablets (Bild: Microsoft)
  • Minimale Hardware-Anforderungen für Windows 10 (Bild: Microsoft)
  • Windows 10 unterstützt weitere Prozessoren. (Bild: Microsoft)
Minimale Hardware-Anforderungen für Windows 10 auf Smartphones und Tablets (Bild: Microsoft)

Wenn keine Originalsoftware auf dem Rechner gefunden werde, "generieren wir ein Wasserzeichen auf dem Desktop, das den Nutzer benachrichtigt" erklärte der Manager.

Das für Privatnutzer kostenlose Upgrade auf Windows 10 sollte es auch für nicht legitimierte Kopien geben, hatte Myerson noch im März der Nachrichtenagentur Reuters in einem Gespräch über den chinesischen Markt gesagt. Die Regelung wird weltweit gelten, wie Golem.de auf Nachfrage von Microsoft erfuhr. Allerdings werden damit die Windows-Installationen nicht automatisch zu einer legalen Lizenz.

Golem Karrierewelt
  1. Go für Einsteiger: virtueller Zwei-Tages-Workshop
    26./27.09.2022, Virtuell
  2. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    13./14.09.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Microsoft-Sprecher Heiko Elmsheuser riet den Käufern von Windows-7-DVDs von PC Fritz, den Datenträger zu zerstören. Elmsheuser sagte Golem.de auf Anfrage: "Ist eine Rückgabe nicht mehr möglich, müsste der Nutzer strenggenommen die Raubkopie vernichten und eine Originalversion kaufen und neu installieren."

Das empfehle Microsoft auch, da nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden könne, dass Schadsoftware mitinstalliert wurde.

Microsoft dürfte aber wie bisher nur gegen Händler aktiv werden, die große Mengen der Software bei PC Fritz eingekauft haben, um sie weiterzuverkaufen. Private Nutzer haben nichts zu befürchten.

Microsoft bietet Privatnutzern und kleinen Unternehmen Windows 10 ein Jahr lang nach dem Verkaufsstart kostenlos an. Für das kostenlose Upgrade wird eine Lizenz von Windows 7 oder Windows 8.1 benötigt. Für ältere Windows-Versionen gilt diese Option nicht. Wer das Gratis-Upgrade erhalten hat, kann es so lange nutzen, bis das betreffende Windows-Gerät verwendet wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


plutoniumsulfat 19. Mai 2015

Das würde schon in einigen anderen Threads geklärt, vielleicht mal lesen, bevor man einen...

b1nary 18. Mai 2015

Und hier sitze ich mit meinen 10 jahre alten drucker und wicher 20 jahre alten scanner...

plutoniumsulfat 18. Mai 2015

Genau :D Dann wären ja all unserer Probleme gelöst :D

plutoniumsulfat 18. Mai 2015

Eine VM nutzt aber nicht direkt die Hardware.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Hacking
Der Bad-USB-Stick Rubber Ducky wird noch gefährlicher

Mit einer neuen Version des Bad-USB-Sticks Rubber Ducky lassen sich Rechner noch leichter angreifen und neuerdings auch heimlich Daten ausleiten.

Hacking: Der Bad-USB-Stick Rubber Ducky wird noch gefährlicher
Artikel
  1. Kilimandscharo: Tanzania Telecommunications bringt Glasfaser auf 3.720 Meter
    Kilimandscharo
    Tanzania Telecommunications bringt Glasfaser auf 3.720 Meter

    Der Campingplatz Horombo Hut bietet Glasfaser-Internet auf 3.720 Meter Höhe. Bald soll auch der höchste Berggifel des Kilimandscharo versorgt werden..

  2. E-Mountainbike Graveler 29 Zoll: Aldi verkauft Mountain-E-Bike von Prophete
    E-Mountainbike Graveler 29 Zoll
    Aldi verkauft Mountain-E-Bike von Prophete

    Aldi bietet ein sportliches E-Bike für knapp 1.000 Euro an. Das Graveler 29 Zoll ist für unwegsames Gelände und die Stadt gedacht und dabei recht leicht.

  3. Sprachanschlüsse: Telekom erhöht die Preise
    Sprachanschlüsse
    Telekom erhöht die Preise

    Wer nur telefonieren will, muss bei der Telekom etwas mehr zahlen. Das betrifft die Call-Start-Tarife.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • 10%-Gaming-Gutschein bei eBay • Grafikkarten zu Tiefpreisen (Palit RTX 3090 Ti 1.391,98€, Zotac RTX 3090 1.298,99€, MSI RTX 3080 Ti 1.059€) • PS5 bei Amazon • HP HyperX Gaming-Maus 29€ statt 99€ • MindStar (ASRock RX 6900XT 869€) • Bester 2.000€-Gaming-PC [Werbung]
    •  /