Microsoft Managed Desktop: Windows 10 zum Mieten soll kommen

Microsoft plant offenbar den Microsoft Managed Desktop, also Systeme mit Windows 10, die vom Betriebssystemhersteller gewartet werden. Diese Miete samt Service soll eine monatliche Pauschale kosten.

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Surface Book 2 mit 15 Zoll samt Surface Pen
Surface Book 2 mit 15 Zoll samt Surface Pen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Microsoft soll an einem Dienst namens Microsoft Managed Desktop für Windows 10 arbeiten. Das berichtet die meist gut informierte Mary Jo Foley bei ZD-Net. Hinter dem Microsoft Managed Desktop soll sich praktisch Desktop as a Service verbergen: Geschäftskunden können Geräte mit Windows 10 leasen und erhalten diese den eigenen Anforderungen entsprechend eingerichtet. Zudem übernimmt Microsoft die Update-Verwaltung und -Installation. Der Service soll eine monatliche Gebühr in noch unbekannter Höhe kosten.

Bisher ist unklar, ob der Dienst direkt über Microsoft oder auch über Partner angeboten wird. Das Unternehmen hat mit dem Autopilot für Windows 10 (Software-Installation), Surface Plus und Surface Plus for Business (Geräte-Upgrade) plus Surface as a Service Program (Leasing) sowie mit Office 365 bereits mehrere Dienste für Kunden. Für Privatleute sind die Services zumeist nicht relevant, gleiches scheint für den Microsoft Managed Desktop zu gelten.

Laut Foley wird eine neue Gruppe von Bill Karagounis geleitet, dem bisherigen Verantwortlichen für das Windows Insider Program. Da Microsoft in mehreren Stellenanzeigen nach Personal für den Microsoft Managed Desktop sucht, dürfte der Dienst in absehbarer Zeit erscheinen. Die Positionen sind für Großbritannien und die Vereinigten Staaten ausgeschrieben, der Service selbst soll aber vermutlich in weiteren Regionen weltweit angeboten werden.

Die Befürchtung, Microsoft könne künftige Windows-10-Updates auch für Privatnutzer kostenpflichtig machen, steht laut Forbes im Raum. Der Umstieg von Windows 7 oder Windows 8 auf Windows 10 war innerhalb einer gewissen Zeitspanne kostenlos.

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