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Microsoft Lifecycle: Verkauf von Windows 7 Home und Ultimate wurde eingestellt

Der Kauf von Rechnern, auf denen Windows 7 oder Ultimate vorinstalliert ist, ist seit dem 1. November 2014 offiziell nicht mehr möglich. Microsoft verkauft damit nur noch die Pro-Variante des Betriebssystems für mindestens ein Jahr. Gleichzeitig endet der Retail-Verkauf von Windows 8 .
/ Andreas Sebayang
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Windows 7 ist jetzt offiziell nur noch in der Pro-Version verfügbar. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
Windows 7 ist jetzt offiziell nur noch in der Pro-Version verfügbar. Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de

Mit dem Wechsel vom 31. Oktober auf den 1. November 2014 ändert sich bei Microsofts Betriebssystemen einiges. Wie der Lifecycle-Webseite zu entnehmen ist(öffnet im neuen Fenster) , wird der Verkauf der Endkundenversionen von Windows 7 nun eingestellt, die vor rund fünf Jahren fertig wurden . Die Retail-Pakete für den Handel gab es schon seit einem Jahr nicht mehr. Betroffen sind jetzt die Lizenzen, die für die Vorinstallation auf einem Rechner notwendig sind.

Windows 7 - Test
Windows 7 - Test (03:39)

In der Praxis hat das wenig Auswirkungen. Windows 7 Professional wird beispielsweise weiter verkauft. Zwar ebenfalls nur in den Lizenzversionen für die Vorinstallation, aber verfügbar bleibt Windows 7 damit weiterhin. Microsoft hat auch noch kein Datum für den Verkaufsstopp der Pro-Version genannt und verspricht, ein Jahr Vorlauf zu geben, damit sich Kunden auf das Ende der Verfügbarkeit einstellen können. Windows 7 ist insbesondere bei Rechnern für Unternehmen weiterhin sehr beliebt. Notebook- und Desktophersteller mit Unternehmensangeboten haben trotz Windows 8 weiterhin auf den Verkauf mit Windows 7 gesetzt. Manch ein Hersteller strich sogar noch 2013 die Windows-8-Modelle und lieferte dank des Downgrade-Rechts die Rechner einfach mit Windows 7 aus.

Windows-7-Support noch bis 2020

Um die Softwareunterstützung von Windows 7 brauchen sich Anwender vorerst keine Sorgen machen, sofern das Service Pack 1 installiert ist. Der Mainstream-Support endet zwar bereits im Januar 2015, doch mit Sicherheitsupdates wird das Betriebssystem noch bis Mitte Januar 2020 versorgt. Damit versorgt Microsoft auch dieses Betriebssystem wie versprochen rund 10 Jahre lang.

Änderungen gibt es auch bei Windows 8. Die Variante ohne das Update auf Windows 8.1 wird nicht mehr als Retailversion im Handel angeboten und durch Windows 8.1 ersetzt. Zum Start von Windows 8 waren insbesondere die Updatepakete erstaunlich günstig von Microsoft abgegeben worden.

Heim- wie Unternehmensanwender können mit einem Update zu einem Nachfolger noch einige Zeit warten. 2015 wird voraussichtlich Windows 10 veröffentlicht. Die Technical Preview von Windows 10 haben wir uns bereits angeschaut . Sie wird vor allem Unternehmenskunden ansprechen, die sich Windows 8 bisher verweigert haben.


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