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Microsoft: Leitsystem mit Raumklang für Sehbehinderte

Microsoft hat ein Headset für Sehbehinderte entwickelt. Mithilfe von räumlich angeordneten Tonhinweisen sollen diese durch fremde Umgebungen navigieren können. Dabei spielen auch Bluetooth-Beacons eine große Rolle.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Knochenleitungskopfhörer leitet Sehbehinderte.
Knochenleitungskopfhörer leitet Sehbehinderte. (Bild: Microsoft)

Microsoft hat einen Kopfhörer zu einem Navigationssystem für Sehbehinderte entwickelt. Er arbeitet nach dem Prinzip der Knochenleitung und verdeckt die Ohren des Trägers nicht. So wird dieser nicht von der Umgebung abgeschottet.

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Mittels eines Windows-Phones und dessen GPS- und Bluetooth-Anbindung werden die Position und Richtung des Anwenders erkannt. Der Nachteil: Das System erfordert die Installation von Bluetooth-Beacons und WLAN entlang des Weges, um eine Feinortung vorzunehmen und den Anwender mit Zusatzinformationen zu versorgen.

Die Navigation selbst erfolgt mit Hilfe von Tönen, die dem Benutzer signalisieren, ob er sich auf dem richtigen Weg befindet, oder wohin er abbiegen muss. Dazu wird ein virtueller Raumklang erzeugt. Ein Taststock ist aber weiterhin nötig, um die Umgebung nach zufälligen Hindernissen zu untersuchen, und auch ein Blindenhund kann eingesetzt werden, da der Sehbehinderte durch die Kopfhörer seine Hände weiterhin frei hat.

Für den Pilottest hat Microsoft in einem Londoner Vorort an Straßenlaternen Bluetooth-Beacons montiert und Streckeninformationen erfasst, die dem Benutzer vor Ort übermittelt werden. Mehrere Nutzer probierten das System aus, darunter auch solche, die eigentlich sehen können.

Hufgeklapper weist den Weg

Zur Orientierung wird ein Klappergeräusch ähnlich dem Hufschlag von Pferden eingespielt. Dadurch erkennt der Benutzer die Richtung, in die er sich bewegen soll. Mit einem Sonar-ähnlichen Ping wird der Anwender auf Abweichungen hingewiesen. Außerdem werden in natürlicher Sprache Abbiegehinweise ausgegeben. Ein Teil der Tester konnte sich nach einer kurzen Eingewöhnungsphase tatsächlich orientieren und fühlte sich nach eigenen Angaben danach sehr sicher.

Microsoft will das System nun weiter entwickeln.

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