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Microsoft nennt Hardware-Anforderungen für Windows 10.
Microsoft nennt Hardware-Anforderungen für Windows 10. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)

Windows 10: Kostenloses Upgrade für alle illegalen Windows-Kopien

Microsoft nennt Hardware-Anforderungen für Windows 10.
Microsoft nennt Hardware-Anforderungen für Windows 10. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)

Microsoft will das kostenlose Upgrade auf Windows 10 auch Nutzern anbieten, die eine illegale Kopie von Windows verwenden. Damit soll schnell der Marktanteil von Windows 10 erhöht werden. Außerdem hat der Hersteller die Systemvoraussetzungen für Windows 10 bekanntgegeben.

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Microsoft will den Marktanteil von Windows 10 möglichst schnell vergrößern: Das für Privatnutzer kostenlose Upgrade auf Windows 10 wird es auch für nicht legitimierte Kopien geben. Das hat Windows-Chef Terry Myerson der Nachrichtenagentur Reuters gesagt. In dem Gespräch ging es zwar vornehmlich um den chinesischen Markt, aber die Regelung wird weltweit gelten, wie Golem.de auf Nachfrage von Microsoft erfuhr. Allerdings werden damit die Windows-Installationen nicht automatisch zu einer legalen Lizenz.

  • Minimale Hardware-Anforderungen für Windows 10 auf Smartphones und Tablets (Bild: Microsoft)
  • Minimale Hardware-Anforderungen für Windows 10 auf Desktops, Notebooks und Tablets (Bild: Microsoft)
  • Minimale Hardware-Anforderungen für Windows 10 (Bild: Microsoft)
  • Windows 10 unterstützt weitere Prozessoren. (Bild: Microsoft)
Minimale Hardware-Anforderungen für Windows 10 auf Smartphones und Tablets (Bild: Microsoft)

Mit diesem Schritt kann Microsoft erreichen, dass der Marktanteil von Windows 10 sehr schnell steigt, wenn viele Windows-Nutzer das Angebot annehmen. Das Upgrade gibt es sowohl für Privatkunden als auch für kleine Unternehmen ein Jahr lang nach dem Verkaufsstart von Windows 10 kostenlos. Das kostenlose Upgrade erfordert Windows 7 oder Windows 8.1. Microsoft will Windows 10 im Sommer auf den Markt bringen.

Microsoft nennt Hardware-Anforderungen für Windows 10

Anlässlich der Windows Hardware Engineering Community (WinHEC) Summit im chinesischen Shenzhen hat Microsoft eine Powerpoint-Präsentation veröffentlicht, wie das Blog Windows Central erfahren hat. Desktop-Systeme, Notebooks und Tablets müssen mindestens eine Display-Auflösung von 800 x 600 Pixeln vorweisen.

Bei 32-Bit-Systemen wird mindestens 1 GByte RAM benötigt, bei 64-Bit-Systemen sind 2 GByte RAM Minimum Pflicht. Zudem braucht das Betriebssystem in der 32-Bit-Version mindestens 16 GByte Festspeicher und 20 GByte Festspeicher in der 64-Bit-Ausführung. Als Windows-Desktop gilt alles ab einer Display-Diagonale von 8 Zoll. Lediglich im Unternehmensbereich geht es bereits bei 7 Zoll los.

Mindestanforderungen für Mobilgeräte

Bei Smartphones und Tablets müssen mindestens 512 MByte Arbeitsspeicher, 4 GByte Flash-Speicher und eine Displayauflösung von 800 x 480 Pixeln vorhanden sein. Diese Geräte dürfen eine Displaygröße von 3 bis 7,99 Zoll aufweisen. Diese Angaben gelten generell für 32-Bit-Systeme. Bei Geräten mit nur 4 GByte wird ein Steckplatz für SD-Cards vorgeschrieben, damit darüber Firmware-Updates durchgeführt werden können.

Die Größe des benötigten Arbeitsspeichers variiert mit der Displayauflösung. Je höher die Display-Auflösung ist, desto größer muss der Arbeitsspeicher sein, damit Windows 10 darauf läuft. Mit einer Display-Auflösung von bis zu 854 x 480 Pixeln genügen die angegebenen 512 MByte. Ab einer Displayauflösung von 960 x 540 Pixeln ist es 1 GByte, und ab einer Auflösung von 1.440 x 900 Pixeln erhöht sich der Wert auf 2 GByte.

Hat das Display eine Auflösung von mindestens 2.048 x 1152 Pixeln, sind 3 GByte erforderlich, 4 GByte bei einer Auflösung von mindestens 2.560 x 2.048 Pixeln. Zudem müssen die Smartphones oder Tablets mindestens UEFI 2.3.1 sowie Secure Boot beherrschen.

Hardware-Tasten sind bei kleiner Displayauflösung Pflicht

Geräte mit der geringsten Displayauflösung von 800 x 480 Pixeln müssen Hardware-Tasten für die Funktionen Start, Zurück und Suche besitzen. Bei Geräten mit größerer Display-Auflösung dürfen diese per Software realisiert werden, also in den Bildschirm eingeblendet werden. Verpflichtend sind auch ein Ein-Aus-Schalter und Lautstärketasten.

Auch die weiteren Anforderungen überraschen bei einem aktuellen Smartphone nicht: So wird ein Mobilfunkmodul benötigt, das Smartphone muss eine Kopfhörerbuchse haben, einen Vibrationsalarm, und WLAN muss mindestens nach dem Standard 802.11 b/g vorhanden sein.

Nachtrag vom 18. März 2015, 17:27 Uhr

Microsoft hat bestätigt, dass die Regelung bezüglich illegaler Windows-Kopien für alle Nutzer weltweit gilt, berichten übereinstimmend The Verge und CNet. Wer also eine nicht legitimierte Windows-Version verwendet, erhält dennoch das kostenlose Upgrade auf Windows 10. Die betreffenden Textpassagen im Artikel wurden aktualisiert.

Nachtrag vom 19. März 2015, 12:07 Uhr

Microsoft hat auf Nachfrage von Golem.de bestätigt, dass auch nicht lizenzierte Windows-Installationen ein Anrecht auf das kostenlose Windows-10-Upgrade haben. Allerdings werden daraus dann keine legalen Windows-Installationen. Die zugehörigen Textpassagen wurden angepasst.


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john4344 30. Mär 2015

Du glaubst anscheinend auch noch an den Weihnachtsmann, sonst würdest du mir nicht im...

pythoneer 26. Mär 2015

Tja, dumm nur, dass das Angebot so auch hätte für Deutschland gegolten, also gilt auch...

nuvi 22. Mär 2015

Ich will dich ja nicht enttäuschen, aber der Großteil benutzt Windows.. zweistellig ist...

Anonymer Nutzer 21. Mär 2015

Gegenüber wem genau? Bitte um Quelle. Ui, 8000 Stück? Da wird MS natürlich zittern...

Anonymer Nutzer 21. Mär 2015

Ne aber ich mag auf die Games nich verzichten :( Ja das mache ich ja soweit ich da was...



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