Abo
  • IT-Karriere:

Microsoft: Kostenloses Tool hilft bei der Migration von VMs auf Azure

Kommt doch zu uns! Eine erste Vorschau von Microsofts Azure Migration Tool analysiert die Cloud-Infrastruktur des Kunden und hilft beim Wechsel auf Azure. Das funktioniert bisher aber nur mit Vmware-Produkten.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Azure Migrate Tool ist kostenlos nutzbar.
Das Azure Migrate Tool ist kostenlos nutzbar. (Bild: pexels.com/Montage: Golem.de)

Microsoft will seine Cloud-Plattform Azure leichter verfügbar machen. Das soll mit dem Azure Migrate Tool möglich sein, das das Unternehmen als erste Vorschauversion bereitstellt. Mit dieser Software lässt sich die eigene Cloud-Infrastruktur analysieren und prüfen, ob und wie diese möglichst einfach auf die Azure-Cloud migriert werden kann.

Stellenmarkt
  1. S&G Automobil AG, Karlsruhe-Knielingen
  2. Kratzer EDV GmbH, München

Das Tool analysiert auch den Ressourcenbedarf, der zugewiesen werden muss, und die dadurch entstehenden Kosten für den Kunden. Außerdem werden vor Ort von der Software Abhängigkeitsgruppen erstellt, die zusammengefasst und dann als Cluster migriert werden können. Das soll für virtuelle Maschinen sinnvoll sein, die voneinander abhängen - beispielsweise Server, auf denen DNS-Dienste, DHCP, E-Mail-Exchange oder die SQL-Datenbank laufen.

  • Funktionsweise des Tools (Bild: Microsoft)
Funktionsweise des Tools (Bild: Microsoft)

In einer Bewertungsphase können laut Microsoft bis zu 1.000 virtuelle Maschinen vom Tool bewertet werden. In einem Azure-Migrate-Projekt sind maximal 1.500 virtuelle Maschinen erstellbar. Allerdings ist eine Voraussetzung, dass der Kunde seine VMs mit Vcenter Server Version 5.5, 6.0 oder 6.5 von Vmware verwaltet. Das Tool unterstützt also vorerst nur mit Vmware erstellte VMs.

Nur lokale Redundanz und der Umweg über die USA

Es gibt auch ein paar weitere Einschränkugen für das Azure Migrate Tool. Momentan werden Metadaten immer über die Cloudregion West Central US geleitet. Eine internationale Migration soll trotzdem möglich sein. Für eine datenschutzrelevante Infrastruktur ist das jedoch ein Nachteil. Ein weiterer Nachteil ist, dass Daten bisher nur auf lokal redundantem Cloudspeicher abgelegt werden können. Azure bietet eigentlich noch auf eine oder mehrere Zonen verteilte Kopien an.

Das Azure Migrate Tool soll in Zukunft kostenlos nutzbar sein. Das ist nur logisch, da Microsoft sein Geld durch die Ressourcen einnimmt, die durch das Tool zur Verfügung gestellt werden. In der Previewversion ist allerdings das Erstellen von Abhängigkeitsgruppen und deren Visualisierung noch kostenpflichtig.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 139,00€ (Bestpreis!)
  2. 49,70€

Folgen Sie uns
       


Lenovo Ideapad S540 - Hands on (Ifa 2019)

Das Ideapad S540 hat ein fast unsichtbares Touchpad, das einige Schwierigkeiten bereitet. Doch ist das Gerät trotzdem ein gutes Ryzen-Notebook? Golem.de schaut es sich an.

Lenovo Ideapad S540 - Hands on (Ifa 2019) Video aufrufen
Ryzen 7 3800X im Test: Der schluckt zu viel
Ryzen 7 3800X im Test
"Der schluckt zu viel"

Minimal mehr Takt, vor allem aber ein höheres Power-Budget für gestiegene Frequenzen unter Last: Das war unsere Vorstellung vor dem Test des Ryzen 7 3800X. Doch die Achtkern-CPU überrascht negativ, weil AMD es beim günstigeren 3700X bereits ziemlich gut meinte.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Epyc 7H12 & Ryzen 5 3500X AMD bringt 280-Watt-CPU und plant günstigen Sechskerner
  2. Agesa 1003abba Microcode-Update taktet Ryzen 3000 um 50 MHz höher
  3. Agesa 1003abb Viele ältere Platinen erhalten aktuelles UEFI für Ryzen 3000

Innovationen auf der IAA: Vom Abbiegeassistenten bis zum Solarglasdach
Innovationen auf der IAA
Vom Abbiegeassistenten bis zum Solarglasdach

IAA 2019 Auf der IAA in Frankfurt sieht man nicht nur neue Autos, sondern auch etliche innovative Anwendungen und Bauteile. Zulieferer und Forscher präsentieren in Frankfurt ihre Ideen. Eine kleine Auswahl.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. E-Auto Byton zeigt die Produktionsversion des M-Byte

Umwelt: Grüne Energie aus der Toilette
Umwelt
Grüne Energie aus der Toilette

In Hamburg wird in bislang nicht gekanntem Maßstab getestet, wie gut sich aus Toilettenabwasser Strom und Wärme erzeugen lassen. Außerdem sollen aus dem Abwasser Pflanzennährstoffe für die Landwirtschaft gewonnen werden. Dafür müssen aber erst einmal die Schadstoffe aus den Gärresten gefiltert werden.
Von Monika Rößiger

  1. Fridays for Future Klimastreiks online und offline

    •  /