Microsoft: Konferenzsystem Surface Hub erscheint erst Anfang 2016

Mit einer mehrmonatigen Verzögerung will Microsoft das Konferenzsystem Surface Hub erst im Januar 2016 auf den Markt bringen. Wie geplant, wird es das Surface Hub in zwei unterschiedlichen Ausführungen geben.

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Surface Hub erscheint im Januar 2016.
Surface Hub erscheint im Januar 2016. (Bild: Microsoft)

Weniger positive Bekanntmachungen versteckt Microsoft gerne mal in einem Nachtrag eines alten Blogpostings. So auch im Fall der Markteinführung des Konferenzsystems Surface Hub. Dazu wurde ein Blogposting von Mitte Juli 2015 aktualisiert. In dem Posting wurde seinerzeit verkündet, dass das Surface Hub doch nicht wie geplant im September 2015 erscheinen wird, einen neuen Termin wollte Microsoft vor einem Monat aber noch nicht nennen und hat diesen jetzt nachgereicht.

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Die Auslieferung des Surface Hub soll im Januar 2016 beginnen. Ob dann auch gleich alle Kunden beliefert werden oder ob die Auslieferung sich dann über Wochen hinzieht, ist noch nicht bekannt. Laut Microsoft besteht eine hohe Nachfrage nach dem Surface Hub. Aus diesem Grunde wurde die Produktionskapazität angepasst und das habe zu der Verzögerung bei der Auslieferung geführt, heißt es von Microsoft.

Videokonferenzsystem mit Windows 10

Microsoft hatte das Surface Hub erstmals im Januar 2015 vorgestellt, es kommt jetzt erst ein Jahr später auf den Markt. Das Surface Hub ist ein mit Windows 10 laufendes Videokonferenzsystem, das gleichzeitig als virtuelle Tafel verwendet werden kann. Das Surface Hub wird in zwei Ausführungen angeboten.

Das kleine Modell hat einen 55-Zoll-Touchscreen mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln und kommt für 7.900 Euro auf den Markt. Das größere Modell verfügt über einen 85 Zoll großen Touchscreen mit 4K-Auflösung (3.840 x 2.160 Pixel) und kostet 22.450 Euro. Beide Modelle unterstützen eine Stiftbedienung und verfügen über zwei wiederaufladbare digitale Schreibgeräte. Beide Touchscreens verarbeiten Eingaben von bis zu 100 Fingern gleichzeitig, so dass sich entsprechend viele Teilnehmer in einer Konferenz einbringen können.

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Im kleineren Surface Hub steckt andere Prozessortechnik als in der größeren Variante. Das 55-Zoll-Modell läuft mit einem nicht näher spezifizierten Core-i5-Prozesser der vierten Generation von Intel und einer HD-4600-Grafikeinheit vom gleichen Hersteller. Im größeren Modell wird Intels Core-i7-Prozessor der vierten Generation und eine deutlich leistungsfähigere Nvidia Quadro K2200 verwendet.

Die übrige technische Ausstattung ist dann bei beiden Modellen nahezu identisch. Sie verfügen über 8 GByte RAM und eine 128 GByte große SSD. Auf der Displayseite befindet sich eine 1080p-Kamera, die ein horizontales Sichtfeld von 100 Grad abdecken soll. Außerdem sind Mikrofon und Stereolautsprecher auf der Vorderseite vorhanden.

Beide Modelle haben einen Gigabit-Ethernet-Anschluss, einen Displayport-Ausgang und Eingänge für Displayport, HDMI und VGA, der Hub kann also auch als Monitor verwendet werden. Vermutlich für die Wartung befindet sich eine serielle Schnittstelle (RS232) in Form einer RJ11-Buchse am Gerät. Das kleine Modell verfügt über zwei USB-2.0-Anschlüsse und einen USB-3.0-Anschluss. Beim großen Modell sind es zwei USB-2.0-Buchsen mehr.

An drahtloser Technik sind Dual-Band-WLAN nach 802.11 a/b/g/n/ac sowie Bluetooth 4.0 Low-Energy vorhanden. Außer Windows 10 wird auch Microsofts Office-Paket vorinstalliert sein. Ferner gehört neben den beiden Stiften eine Tastatur namens All-In-One Media Keyboard von Microsoft zum Lieferumfang.

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