Microsoft-Chef: Kein Verkauf von Bing und Xbox

Satya Nadella sucht für Microsoft ein neues Produkt für die "Post-Post-PC-Ära". Dies könnte auch eine Übernahme sein. Die Suchmaschine Bing soll derweil im Unternehmen bleiben.

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Der neue Microsoft-CEO Satya Nadella
Der neue Microsoft-CEO Satya Nadella (Bild: Brendan McDermid/Reuters)

Microsoft-Chef Satya Nadella hat sich gegen einen Verkauf der Suchmaschine Bing ausgesprochen. In einem Interview auf der Code Conference in Rancho Palos Verdes sagte er mit Blick auf Bing: "Es ist eine sehr wichtige Technologie. Wir sind sehr glücklich über die Partnerschaft mit Yahoo, und wir werden nicht verkaufen."

Konzerngründer Bill Gates hatte in einem Interview mit Fox Business gesagt, dass er einen Verkauf der Xbox-Sparte unterstützen würde, wenn der neue Konzernchef dies wünsche. Auf eine entsprechende Frage sagte Gates sehr deutlich: "Unbedingt." Die Suchmaschinensparte Bing sei dagegen ein integraler Bestandteil des Unternehmens. Auch für die Xbox seien keine Änderungen geplant.

Nadella betonte auf der Konferenz, dass Microsoft ein wichtiges neues Produkt für die "Post-Post-PC-Ära" schaffen müsse, das auf den traditionell starken Bereichen Windows für PCs, Windows Server und dem Anwendungspaket Office aufbaue. "Es ist Zeit für uns, die nächste große Sache anzugehen", sagte Nadella. "Wenn wir dabei Dinge kaufen müssen, ist das in Ordnung, aber wir müssen etwas Großes aufbauen."

Die meisten Menschen nutzten mehrere Endgeräte. Softwareplattformen und Softwareanwendungen müssten darum so gebaut werden, dass sie geräteübergreifend seien, sagte Nadella.

Der Konzerngründer und Chef des Board of Directors, Gates, war im Februar 2014 in den Posten des Technology Advisors bei Microsoft gewechselt. Nadella machte in dem Gespräch aber auch klar, dass er der Chef sei und Gates nur "helfen" würde. Gates unterstütze eine Reihe von Bereichen. Dazu gehörten auch die Planungen, wie Office relevant bleiben könne.

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