Microsoft: Instrumentenflug im Flight Simulator vorgestellt
Eine der großen Herausforderungen beim Fliegen eines Flugzeugs ist nicht das Können am Steuerknüppel, sondern die Navigation und die Beherrschung der Instrumente. Das gilt offenbar auch für den neuen Flight Simulator(öffnet im neuen Fenster) von Microsoft: Im Trailer erklärt Chefdesigner Damien Cuzaco erstmals im Detail, welche Systeme enthalten sind und was die virtuellen Piloten alles beachten müssen, um nicht abzustürzen und am Zielflughafen sanft zu landen.
Die Navigationsdaten im Simulator stammen von der Airbus-Tochter Navblue, sie werden alle 28 Tage aktualisiert – wie im echten Flugbetrieb. Auf Grundlage dieser Daten können die Piloten vor dem Flug ihre Route auf einer Weltkarte planen.
Je nach Modus läuft das halbwegs automatisiert ab, wahlweise darf man aber auch jeden Schritt der Reise selbst vorgeben.
Wer unterwegs beschließt, einen Umweg zu fliegen oder ein anderes Ziel anzusteuern, kann auch direkt im Cockpit eine neue Route erstellen – direkt auf den offenbar ebenfalls akkurat und mit Hilfe der Originalhersteller nachgebauten Instrumenten.
Übrigens können, aber müssen sich die Piloten im Flight Simulator nicht um alles selbst kümmern. Sie dürfen die Kommunikation mit der Flugsicherung auch den KI-Kopiloten überlassen. Auch sonst sollen Spieler den Schwierigkeitsgrad sehr weitgehend an ihre individuellen Wünsche anpassen können.
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Im Trailer ist anhand einer Schlechtwetterlage auch zu sehen, wie der Instrumentenflug abläuft. Im echten Leben ist das eine Herausforderung: Hobbypiloten benötigen dafür eine separate Bescheinigung, bei Berufsfliegern ist sie grundsätzlich im Pilotenschein enthalten.
Der Flight Simulator entsteht für Windows-PC und Xbox One in einer Kooperation zwischen Microsoft und dem französischen Entwicklerstudio Asobo. Bislang liegt kein offizieller Erscheinungstermin vor. In der Community gibt es die Hoffnung, dass die Simulation zeitgleich mit der Xbox Series X gegen Ende 2020 über die Startbahn rollt.
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