Microsoft: Hyper-V soll ohne Windows laufen können

Zur Verwaltung von Hyper-V braucht es bisher zwingend Windows als Root-Partition. Das soll künftig auch Linux übernehmen können.

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Hyper-V soll vollständig mit Linux laufen.
Hyper-V soll vollständig mit Linux laufen. (Bild: amanderson2/Flickr.com/CC-BY 2.0)

Microsofts Virtualisierungslösung Hyper-V benötigt zur Funktion eine sogenannte Root-Partition, die bisher zwingend mit einem Windows-System des Herstellers laufen musste. Das soll sich nun ändern, wie Patches von Microsoft für den Linux-Kernel zeigen. Ziel des Unternehmens ist demnach ein "vollständiger Virtualisierungsstapel mit Linux und dem Microsoft Hypervisor", wobei Linux als Root-Partition laufen soll anstelle von Windows.

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Die Root-Partition verfügt als einzige über einen Direktzugriff auf die Hardware des zugrundeliegenden Rechners. Ebenso ist diese Root-Partition dafür zuständig, die anderen sogenannten Child-Partitionen zu erstellen, in denen wiederum die eigentlichen Gastsysteme der Virtualisierung laufen. Microsoft vergleicht dies in den Patches mit dem Prinzip des Dom0 in der Virtualisierung des Xen-Projekts.

Laut einer weiteren Architekturbeschreibung von Microsoft bietet die Root-Partition außerdem die Speicherverwaltung für VMs, sorgt für die Virtualisierung von I/O-Geräten und emuliert weitere Geräte. Ebenso verfügt das System der Root-Partition über eine Verwaltungs-API für die Virtualisierung mit Hyper-V. All das soll nun auch der Linux-Kernel übernehmen können.

Derartige Funktionen sollen künftig über einen speziellen Geräteknoten (/dev/mshv) bereitgestellt werden, so dass User-Space-Programme weitere virtuellen Maschinen erzeugen und laufen lassen können. Laut den Erläuterungen sollen Patches hierfür später veröffentlicht werden. Eigenen Angaben zufolge hat Microsoft bereits den von Intel initiierten Cloud-Hypervisor auf diese neue Hyper-V-Technik portiert und mit Hilfe der Virtio-Schnittstellen und -Geräte des Linux-Kernels ein Linux-Gastsystem starten können.

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