Microsoft: Hololens soll Kampfvisor für US-Soldaten werden

Thermalsicht, Ziellaser, Reichweitenanzeige: Microsofts Hololens soll statt Minecraft Informationen für US-Soldaten einblenden. Der Vertrag umfasst 480 Millionen US-Dollar. Allerdings muss an Hololens noch einiges verändert werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Hololens soll das Zielvermögen von Soldaten verbessern.
Hololens soll das Zielvermögen von Soldaten verbessern. (Bild: Pixabay.com/CC0 1.0)

Microsofts Mixed-Reality-Brille-Hololens scheint einen Platz beim US-Militär zu finden. Das Unternehmen sicherte sich einen Vertrag mit den USA in Höhe von 480 Millionen US-Dollar. Das Visual Augmentation System IVAS soll laut Beschreibungstext eine erhöhte "Tödlichkeit, Mobilität und situative Aufmerksamkeit" für Soldaten der US-Army bringen.

Stellenmarkt
  1. Discover Trainee (m/w/d) eCommerce
    Vodafone GmbH, Düsseldorf
  2. Graduate Research Assistant (m/f/d) in the Research Group CAROLL
    Universität Passau, Passau
Detailsuche

Hololens-Headsets sollen helfen, indem Soldaten sie in simulierten Trainingsszenarien für Kampfeinsätze verwenden. "Die Army braucht innovative technische Lösungen, um derzeitige und zukünftige Sicherheitsbedrohungen zu adressieren", heißt es in dem Dokument. In Zukunft will das US-Militär die MR-Brillen so weiterentwickeln, dass diese in echten Kampfsituationen genutzt werden. Es soll eine Art Visor entstehen, der ein 3D-Display, digitale Kameras, einen ballistischen Laser und Hörschutz integriert.

So könnten Soldaten beispielsweise im Feld automatisiert Reichweiten zum Ziel, Windstärken und andere Faktoren angezeigt bekommen, um besser zu treffen. Auch Vorteile wie ein Wärmebild oder Restlichtverstärker sind angedacht.

Ein weiter Weg

Allerdings ist es bis zu solch einem Produkt noch ein weiter Weg. Momentan ist die Hololens zu schwer und klobig, und das Sichtfeld ist sehr eingeschränkt. Daher sollen in einem ersten Testlauf vorerst 2.550 angepasste Prototypen eingesetzt werden. Später wären Volumen von 100.000 Einheiten möglich. Das US-Militär rechnet mit Kosten über der 500-Millionen-US-Dollar-Marke.

Golem Akademie
  1. Mobile Device Management mit Microsoft Intune
    22.-23. November 2021, online
  2. Microsoft Teams effizient nutzen
    25. Oktober 2021, online
  3. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
Weitere IT-Trainings

Bei einem jährlichen Budget von etwa 610 Milliarden US-Dollar für den Verteidigungshaushalt sollten die US-Streitkräfte allerdings genug Mittel zur Verfügung haben. US-Präsident Trump will dieses Budget im Jahr 2019 wohl sogar auf 680 Milliarden US-Dollar erhöhen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


FreiGeistler 03. Dez 2018

Warte mal, da läuft Windows 10 darauf? Soldat im Kampfeinsatz: "Bitte warten... Update...

Anonymer Nutzer 02. Dez 2018

Sag ich ja, es ist verfehlte Informationspolitik und fehlende Realitätserfahrung, die...

Evron 01. Dez 2018

Ja kein AR... AR wäre wenn da noch der weg der Kugel angezeigt wird... Und dazu info über...

Sinnfrei 30. Nov 2018

Man schützt sich mit Terror durch Terror? Und für jeden den sie von uns umbringen werden...

Evron 30. Nov 2018

Atomantrieb. Dannach kann man das Zeug sogar als Munition verwenden.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bundestagswahl
Bitte nicht in Jamaika landen!

Ampel oder Jamaika: Grüne und FDP müssen sich nach der Bundestagswahl für eine der beiden Koalitionsoptionen entscheiden. Das sollte ihnen leichtfallen.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

Bundestagswahl: Bitte nicht in Jamaika landen!
Artikel
  1. Chrome: Google soll Probleme mit Inkognito-Modus ignoriert haben
    Chrome
    Google soll Probleme mit Inkognito-Modus ignoriert haben

    Google verfolgt Chrome-Nutzer angeblich auch im Inkognito-Modus. Gerichtsdokumente zeigen, dass Google die Probleme offenbar bewusst waren.

  2. Bluetooth-Lautsprecher LSPX-S3 im Test: Sonys Glaskolben-Lampe rockt
    Bluetooth-Lautsprecher LSPX-S3 im Test
    Sonys Glaskolben-Lampe rockt

    Sonys neuer Bluetooth-Lautsprecher unterstützt Musik mit stimmungsvoller Beleuchtung - ein ungewöhnliches Gerät mit nur wenigen Schwächen.
    Ein Test von Ingo Pakalski

  3. Aufbauspiel: Anno 1800 macht die Fußgängerzonen schön
    Aufbauspiel
    Anno 1800 macht die Fußgängerzonen schön

    Kanalsysteme und Seen: Eine kommende Erweiterung für Anno 1800 hübscht die Städte auf. Spielerische Auswirkungen hat der Kaufinhalt nicht.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • 7 Tage Samsung-Angebote bei Amazon (u. a. SSDs, Monitore, TVs) • Samsung G5 32" Curved WQHD 144Hz 265€ • Räumungsverkauf bei MediaMarkt • Nur noch heute: Black Week bei NBB • Acer Nitro 23,8" FHD 165Hz 184,90€ • Alternate (u. a. Cooler Master Gaming-Headset 59,90€) [Werbung]
    •  /