Microsoft: GPU-Support für WSL 2 verfügbar

Ein Insider-Build erleichtert die Installation und Updates für das Windows Subsystem für Linux. Genutzt werden kann nun auch der GPU-Support.

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Der GPU-Support im WSL kann getestet werden.
Der GPU-Support im WSL kann getestet werden. (Bild: Luis Alejandro Bernal Romero/Flickr.com/CC-BY-SA 2.0)

Microsoft hat das aktuelle Insider Build 20150 für Windows 10 in seinem Dev-Channel veröffentlicht. Experimentierfreudige Nutzer können damit erstmals den GPU-Support im Windows Subsystem für Linux (WSL) nutzen, den das Unternehmen auf seiner Hausmesse Build vor rund einem Monat vorgestellt hat. Die damals ebenfalls angekündigte Unterstützung zur Nutzung von grafischen Oberflächen steht jedoch noch nicht bereit, genutzt werden können also nur sogenannte Compute-Anwendungen.

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Wie der Hersteller in seinem Commandline-Blog schreibt, betrifft dies unter anderem die Unterstützung für Nvidias Cuda-Framework. Darüber hinaus kann Microsofts eigenes Machine-Learning-Framework DirectML genutzt werden, um entsprechende Berechnungen mit einer Hardwarebeschleunigung auf der GPU auszuführen. Letzteres sollte mit GPUs von AMD, Intel und Nvidia funktionieren. Details dazu stellt das Unternehmen in einem weiteren Blogpost bereit.

Mit dem aktuellen Insider Build führt das für WSL zuständige Team außerdem zwei neue und hilfreiche Kommandozeilenbefehle ein. So kann mit wsl.exe --install das WSL schnell und einfach aktiviert werden, sofern dies noch nicht geschehen ist. Das Werkzeug soll künftig auch noch um die Fähigkeit erweitert werden, Distributionen auszuwählen und direkt zu installieren. Das geschieht bisher noch über den Windows Store.

Das ebenfalls neue Werkzeug wsl.exe --update liefert zusätzlich dazu eine einfache Kontrollmöglichkeit für die inzwischen von Windows losgelösten Updates des Linux-Kernels. Microsoft verteilt die Updates nun ähnlich wie Treiber und andere externe Komponenten, was auch schnellere Updates ermöglichen sollte. Mit dem neuen lassen sich die Updates aber nicht nur manuell aktivieren, sondern bei eventuellen Fehlern auch zurücksetzen, um auf die Vorversion zu wechseln.

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