Abo
  • Services:

Microsoft: Git-Umzug von Windows-Team abgeschlossen

Die Entwicklung des Windows-Betriebssystems läuft künftig ausschließlich über Git. Der Umzug auf das neue Werkzeug hat nur rund ein halbes Jahr gedauert und betrifft rund 4000 Entwickler, die für 300 GByte Code verantwortlich sind.

Artikel veröffentlicht am ,
Git ist jetzt auch Standardwerkzeug der Windows-Entwickler.
Git ist jetzt auch Standardwerkzeug der Windows-Entwickler. (Bild: Git Projekt)

In nur ungefähr einem halben Jahr ist es dem Entwicklungsteam von Windows gelungen, von den bisher verwendeten Werkzeugen zur Codeverwaltung auf das freie Git zu wechseln. Den offiziellen Abschluss der Arbeiten verkündete der für Windows und Geräte zuständige Vice President Gabriel Aul auf Twitter.

Stellenmarkt
  1. Bertrandt Services GmbH, Paderborn
  2. ADG Apotheken-Dienstleistungsgesellschaft mbH, Mannheim

Laut einer Erläuterung zu dem Umzug umfasst das Windows-Repository rund 3,5 Millionen Dateien und ist etwa 300 GByte groß. An der Entwicklung von Windows sind darüber hinaus ungefähr 4000 Programmierer beteiligt. Aufgrund des enormen Umfangs musste das Team für die Nutzung des Versionskontrollsystems Git zusätzlich das virtuelle Dateisystem GVFS erstellen.

Seit Beginn der Umstellung zählte das zuständige Team bereits mehrere Hunderttausend einzelne Code-Beiträge. Zudem werden pro Tag durchschnittlich rund 8.400 Push-Beiträge zu dem Repo hinzugefügt und 2.500 Pull-Requests erstellt. Der Quellcode wird außerdem in rund 4.300 Zweigen gepflegt, rund 1.760 Mal am Tag wird Code aus den Quellen gebaut.

Anfang Februar dieses Jahres informierte das Team erstmals öffentlich über seine Pläne und stellte Details zu dem Open-Source-Projekt GVFS vor, um Git für den Verwendungszweck von Microsoft zu beschleunigen. Bei GVFS handelt es sich um ein virtuelles Dateisystem, das verschiedene Operationen von Git und auch den Zugriff auf Dateien beschleunigen soll, denn ohne GVFS wäre Git mit der riesigen Datenmenge schlicht nicht nutzbar.

Git ist ursprünglich von Linux-Erfinder Linus Torvalds als Versionskontrollsystem für die Kernel-Entwicklung erstellt worden. Laut Linux-Entwickler Daniel Vetter ähnelt die Arbeitsweise der Windows-Entwickler auch jener der Linux-Hacker.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-78%) 1,11€
  2. 2,99€
  3. (-78%) 8,99€
  4. (-15%) 23,79€

TrudleR 04. Okt 2017

Ich finde, Google hat eigentlich direkt am Tag 0 ihres Google Cloud Offices Microsoft...

Tragen 24. Aug 2017

Natürlich https://github.com/Microsoft/GVFS/issues/31 https://github.com/Microsoft/GVFS...

dschu 24. Aug 2017

Der Windows User hat ja schon Probleme eine ZIP zu extrahieren, da kann man auch...

der_wahre_hannes 24. Aug 2017

Da hat wohl einer das Forum nicht verstanden *ggg*

teenriot* 23. Aug 2017

Ja, Danke, das war mein Fehler. Ist natürlich nicht dasselbe.


Folgen Sie uns
       


Shift 6m - Hands on (Cebit 2018)

Der Hersteller beschreibt das neue Shift 6M als nachhaltig und Highend - wir haben es uns auf der Cebit 2018 angesehen.

Shift 6m - Hands on (Cebit 2018) Video aufrufen
Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

Blackberry Key2 im Test: Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen
Blackberry Key2 im Test
Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen

Zwei Hauptkameras, 32 Tasten und viele Probleme: Beim Blackberry Key2 ist vieles besser als beim Keyone, unfertige Software macht dem neuen Tastatur-Smartphone aber zu schaffen. Im Testbericht verraten wir, was uns gut und was uns gar nicht gefallen hat.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Blackberry Key2 im Hands On Smartphone bringt verbesserte Tastatur und eine Dual-Kamera
  2. Blackberry Motion im Test Langläufer ohne Glanz

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

    •  /