Microsoft: Genehmigung für Suche nach E.T. erteilt
Als Atari 1982 das Spiel E.T. the Extra-Terrestrial(öffnet im neuen Fenster) veröffentlichte, war das eine kleine Sensation. Filmumsetzungen gab es bis dahin nur wenige, und von derart erfolgreichen wie dem Steven-Spielberg-Streifen schon gar nicht. Trotzdem hat sich das übereilt produzierte Werk schlecht verkauft, mehrere Millionen Exemplare sollen später auf einer Müllkippe bei der US-Stadt Alamogordo (New Mexico) entsorgt worden sein.
Jetzt hat die Umweltbehörde der Stadt eine Genehmigung erteilt, das verloren gegangene Spiel zu suchen und wieder auszubuddeln, berichtet die örtliche Regionalzeitung(öffnet im neuen Fenster) . Hinter der Aktion steckt vor allem Microsoft, für das die drei Filmproduktionsunternehmen Fuel Entertainment, Xbox Entertainment Studios und Lightbox Entertainment einen Dokumentarfilm drehen wollen.
Das Spiel gilt bei einigen Kritikern als das bislang schlechteste der Videospielgeschichte und als ein Auslöser für den sogenannten Videogame-Crash von 1983 und 1984(öffnet im neuen Fenster) , wie die massiven Umsatzrückgänge in der damals noch jungen Branche heute genannt werden.
Beides ist vermutlich nicht ganz richtig: E.T. bekam nach seiner Veröffentlichung zwar keine guten, aber auch keine durchgehend vernichtenden Tests; eine im Browser spielbare Version gibt es hier(öffnet im neuen Fenster) . Für den Crash gab es mehrere Ursachen – wenn überhaupt, war der arme Außerirdische bestenfalls eine kleine.
Das Thema wird in Teilen der Community immer wieder mal aufgegriffen, meist scherzhaft. Bislang ist nicht ganz klar, ob es sich bei den verbuddelten E.T.s nicht vielleicht schlicht um eine Urban Legend handelt.
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