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Microsoft stellt die Kinect nicht mehr her.
Microsoft stellt die Kinect nicht mehr her. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Microsoft: Game Over für Kinect

Microsoft stellt die Kinect nicht mehr her.
Microsoft stellt die Kinect nicht mehr her. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Die einst mit der Xbox verkaufte Bewegungssteuerung Kinect wird nicht mehr hergestellt. Einige grundlegende Technologien des Geräts leben allerdings weiter - vermutlich auch in Apples iPhone X.

Microsoft hat im Gespräch mit Fastcodesign.com den offiziellen Produktionsstopp der Bewegungssteuerung Kinect bekannt gegeben. Einen Grund nennt das Unternehmen nicht, aber schon seit vielen Monaten hat das Gerät in der Öffentlichkeit oder bei Präsentationen keine Rolle mehr gespielt - und das, obwohl laut Anbieter seit dem Verkaufsstart im Jahr 2010 rund 35 Millionen Exemplare abgesetzt worden sein sollen. Ein Großteil davon wurde vermutlich mit der Xbox 360 und der Xbox One im Bundle verkauft und verstaubt seitdem in irgendwelchen Ecken.

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Eine Zeit lang war Kinect vor allem bei Bastlern und Hackern beliebt. Mit dem Gerät konnte man allerlei Experimente anstellen. Unter anderem haben Forscher es geschafft, damit Gebärdensprache zu übersetzen oder Roboter zu steuern, und Künstler haben es für Installationen verwendet.

Das gute Image der Bewegungssteuerung war allerdings dahin, nachdem Microsoft beim Start der Xbox One grundsätzlich die neueste Version beilegte, was viele Spieler als Gängelung empfanden - und was die Konsole spürbar teurer machte als die etwa gleichzeitig erhältliche Playstation 4. Dazu kamen berechtigte Befürchtungen für Datenschutz und Privatsphäre, weil das Gerät ständig ins Wohnzimmer lauschte.

Vor allem aber: So richtig gut, wie Microsoft es versprochen hatte, hat Kinect eigentlich nie funktioniert. Die Bewegungssteuerung übersah ganz gerne mal Bewegungen, die Spracherkennung verstand nur wenige ausgewählte Codewörter. Für ein paar simple Partyspiele reichte das zwar aus, aber komplexe und damit langfristig interessante Sachen waren kaum möglich.

Immerhin: Viele grundlegende Technologien von Kinect, etwa die zur räumlichen Analyse von Umgebungen, tauchen in anderen Formen in neuer Hardware wie der Hololens und den Mixed-Reality-Geräten von Microsoft auf. Und auch die Gesichtserkennung im iPhone X dürfte einige der Systeme verwenden: Apple hatte 2013 die israelische Firma Primesense gekauft, von der die erste Kinect-Version für Microsoft entwickelt wurde.


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abcdef 07. Nov 2017

Manchmal liegt das Problem vor dem Bildschirm ;-) Wenn ich unter Win10 einfach in die...

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Hotohori 27. Okt 2017

Mit Leuten, die nur den ersten Satz lesen um direkt dagegen zu kommentieren, lohnt sich...

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Ovaron 26. Okt 2017

Wenn ich mich recht entsinne: Die erste Kinect konnte mit einem simplen Adapter als USB...

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Stahlreck 26. Okt 2017

Wohl eher nicht. MS ist nicht Nintendo und Bewegungssteuerung ist bei Gaming Konsolen...

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Hotohori 25. Okt 2017

Damit die User etwas annehmen muss man sie erst mal von dem Sinn des Ganzen überzeugen...

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