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Microsoft: Flight Simulator startet auf Steam und fliegt mit Valve-VR

Piloten können ab Herbst mit einem VR-Headset abheben, das HP zusammen mit Valve entwickelt hat.
/ Peter Steinlechner
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Artwork des Fight Simulator (Bild: Microsoft)
Artwork des Fight Simulator Bild: Microsoft

Zwischen Microsoft und Valve gibt es beim Flight Simulator ( Angespielt auf Golem.de ) offenbar eine recht weitgehende Zusammenarbeit. Alle drei Editionen des Programms sollen ab dem 18. August 2020 auch bei dem von Valve betriebenen Portal Steam erhältlich sein. Bislang hieß es, dass die Flugsimulation über den Microsoft Store und auf zehn Double-Layer-DVDs im stationären Handel erscheinen soll.

Außerdem hat Microsoft nun erklärt, welches Virtual-Reality-Headset ab Herbst 2020 den Flight Simulator unterstützt: Es ist das Reverb G2 von HP , das zusammen mit den Ingenieuren von Valve entwickelt wurde. Im Inneren kommt viel Technologie von Valve zum Einsatz, darunter die Linsen und die Lautsprecher.

Das Reverb G2 bietet zwei 2,89-Zoll-LC-Displays mit einer Auflösung von 2.160 x 2.160 Pixeln pro Auge, die Bildfrequenz liegt bei 90 Hz. Das Headset soll im Herbst 2020 für rund 600 US-Dollar auf den Markt kommen; der genaue Termin und Preis sind noch nicht bekannt.

Was fehlt, ist das vom Valve Index bekannte Fingertracking, das allerdings bei einer Flugsimulation kaum jemand vermissen dürfte. Ob und wann auch andere Headsets unterstützt werden, ist unklar.

Track IR für Headtracking

Eine bei vielen Simulationsfliegern seit Jahren beliebte und mit unter 200 Euro vergleichsweise günstige Alternative zu Virtual Reality ist Track IR(öffnet im neuen Fenster) . Nun hat Microsoft angekündigt, die Hardware im Flight Simulator ebenfalls zu unterstützen.

Microsoft Flight Simulator 2020 angespielt
Microsoft Flight Simulator 2020 angespielt (01:39)

Track IR ist eine kleine Kamera, die etwa am Monitor befestigt wird. Sie erfasst Kopfbewegungen des Nutzers und passt den Ausschnitt auf dem Bildschirm entsprechend an. Das System ist ausgereift. Außerdem führt es nicht zu Übelkeit – wie bei einigen Nutzern von VR-Headsets.

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Neben Track IR und VR unterstützt der Flight Simulator nach Angaben von Microsoft auch Peripheriegeräte von Partnern wie Honeycomb Aeronautical, Logitech G, Thrustmaster, Virtual Fly und anderen.

Außerdem ist Support für das kommende Bravo Throttle Quadrant von Honeycomb, den TCA Sidestick von Thrustmaster und die Airbus-Edition-Eingabegeräte von Quadrant vorgesehen. Zusätzliche Peripherie und Heim-Cockpits sollen später über ein Modul namens Sim Connect unterstützt werden.


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