Microsoft: Fix für Sicherheitsloch im Internet Explorer

Microsoft hat eine Fix-It-Lösung für das in diesem Monat bekanntgewordene Sicherheitsloch im Internet Explorer veröffentlicht. Diese hat aber eine unangenehme Nebenwirkung. Wann ein vollwertiger Patch erscheint, ist noch unklar.

Artikel veröffentlicht am ,
Gefährliches Sicherheitsloch im Internet Explorer
Gefährliches Sicherheitsloch im Internet Explorer (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)

Für das in der vergangenen Woche bekanntgewordene Sicherheitsloch im Internet Explorer hat Microsoft nun eine Fix-It-Lösung veröffentlicht. Diese verhindert, dass die Schwachstelle weiter ausgenutzt werden kann. Allerdings handelt es sich dabei nicht um einen vollwertigen Patch, so dass die Fix-It-Lösung gelegentlich einige Nebenwirkungen hat.

Stellenmarkt
  1. IT-Systemadministrator (w/m/d) IT-Sicherheit / Cyber Security
    energy & meteo systems GmbH, Oldenburg
  2. Senior Network and Security Engineer (f/m/d)
    EMBL Heidelberg, Heidelberg
Detailsuche

Im aktuellen Fall kann es passieren, dass der Internet Explorer während der Nutzung ungewöhnlich viel Speicher beansprucht. Der vom Browser beanspruchte Speicher wird erst wieder freigegeben, wenn dieser geschlossen wurde. Sobald der Browser dann aber wieder gestartet wird, bleibt es beim hohen Speicherverbrauch. Dieses Problem wird erst ein offizieller Patch lösen, der aber noch nicht verfügbar ist.

Noch kein Patch-Termin genannt

Microsoft hat auch noch nicht bekanntgegeben, wann mit einem Patch zu rechnen ist. Es kann davon ausgegangen werden, dass der Patch im kommenden Monat im Rahmen des üblichen Patchdays erscheint. Alternativ zur Fix-It-Lösung kann ein Ausnutzen der Sicherheitslücke durch die Installation des Enhanced Mitigation Experience Toolkit (EMET) verhindert werden.

In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass die Versionen 9 und 10 des Internet Explorers das Sicherheitsloch aufweisen. Dieses wurde bereits aktiv ausgenutzt. Eine bekannte Webseite in den USA verteilt Schadsoftware, wenn der Nutzer die Seite mit Microsofts Browser besucht. Wenn das Opfer die Webseite aufruft, wird ohne Zutun des Nutzers und ohne Rückmeldung Schadsoftware aus dem Internet nachgeladen und auf seinem Rechner ausgeführt.

Golem Karrierewelt
  1. Container Technologie: Docker und Kubernetes - Theorie und Praxis: virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.-16.12.2022, virtuell
  2. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    06./07.02.2023, virtuell
Weitere IT-Trainings

Dabei soll der Schadcode auch den ASRL-Schutz umgehen und somit entsprechenden Schaden auf dem befallenen System anrichten können.

Internet Explorer 11 ist nicht betroffen

Der aktuelle Internet Explorer 11 ist nicht betroffen. Windows-Nutzer können also durch eine Aktualisierung des Browsers das Problem umgehen.

Die im Umlauf befindliche Schadsoftware deutet darauf hin, dass die Personen dahinter bereits erfolgreich mit anderer Schadsoftware in Aktion getreten sind. Dazu wurde die Angriffsart mit anderen Viren, Würmern und trojanischen Pferden verglichen. Die Personen sollen auch für andere Attacken auf US-Regierungsbehörden, japanische Firmen, Unternehmen aus dem Bereich der Landesverteidigung, IT-Firmen, Rechtsanwaltskanzleien und verschiedene Nichtregierungsorganisationen verantwortlich sein. Voraussichtlich ging es darum, an geheime Informationen der betreffenden Firmen und Organisationen zu gelangen.

Nachtrag vom 7. März 2014

Microsoft hat bekanntgegeben, am Abend des 11. März 2014 einen Patch veröffentlichen zu wollen. Damit soll das Sicherheitsloch im Internet Explorer geschlossen werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Angespielt
Diablo 4 wird brutal, makaber und ein bisschen eklig

Open-World-Freiheiten, dynamische Events und eine geteilte Spielwelt: Golem.de hat Diablo 4 angespielt und mit den Entwicklern gesprochen.
Von Olaf Bleich

Angespielt: Diablo 4 wird brutal, makaber und ein bisschen eklig
Artikel
  1. Aura Aerospace Ranger: Hybrid-Fluggerät soll 18.000 Kilometer weit fliegen
    Aura Aerospace Ranger
    Hybrid-Fluggerät soll 18.000 Kilometer weit fliegen

    Beim Start und der Landung sieht das Flugzeug aus wie das Raumschiff von Darth Vader.

  2. Autonomes Fahren: Tesla kehrt zu Radarsensoren zurück
    Autonomes Fahren
    Tesla kehrt zu Radarsensoren zurück

    Erst angeblich unnötig, jetzt kommen sie doch wieder: Tesla will wieder Radarsensoren verbauen und verlässt sich nicht mehr auf die reine Kameraerkennung.

  3. Freie Meinungsäußerung: Meta untersagt Angestellten bestimmte Gesprächsthemen
    Freie Meinungsäußerung
    Meta untersagt Angestellten bestimmte Gesprächsthemen

    Neue Verhaltensregeln untersagen Mitarbeitern des Facebook-Konzerns, über Schwangerschaftsabbrüche, Impfstoffe und Waffen zu sprechen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 bei Amazon bestellbar • Tiefstpreise: Asus RTX 4080 1.689,90€, MSI 28" 4K 579€, Roccat Kone Pro 39,99€, Asus RTX 6950 XT 939€ • Alternate: Acer Gaming-Monitor 27" 159,90€, Razer BlackWidow V2 Mini 129,90€ • 20% Extra-Rabatt bei ebay • Amazon Last Minute Angebote [Werbung]
    •  /