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Microsoft: Fast 700 Linkedin-Entwickler müssen sich neue Jobs suchen

Zusätzlich zu den Massenentlassungen in diesem Jahr spart Microsoft nun auch beim Karrierenetzwerk Linkedin .
/ Daniel Ziegener
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Auch Linkedin muss sparen. (Bild: Souvik Banerjee)
Auch Linkedin muss sparen. Bild: Souvik Banerjee / Unsplash

Ausgerechnet die Entwickler einer Plattform, zu deren zentralen Funktionen die Jobvermittlung zählt, müssen sich nun neue Arbeitsplätze suchen: Microsoft entlässt 668 Beschäftigte bei Linkedin. Das gab das Unternehmen in einem kurzen Blogpost(öffnet im neuen Fenster) bekannt.

Betroffen ist vor allem die Forschungs- und Entwicklungsabteilung, wie aus einem intern verschickten Memo hervorgeht, das CNBC vorliegt(öffnet im neuen Fenster) .

Demnach werden allein 563 Stellen in diesem Bereich wegfallen, davon 137 Stellen im technischen Management und 38 Stellen im Produktbereich. Zusätzlich würden 388 Stellen im Engineering-Team abgebaut. In welchen Bereichen die restlichen Stellen abgebaut werden, schlüsselte Linkedin nicht auf. Gleichzeitig wolle man "eine kleine Anzahl neuer Stellen schaffen, um kritische Lücken in unserer ehrgeizigen Roadmap zu schließen."

"Wir haben nicht damit gerechnet, dass wir Ihnen so wichtige Neuigkeiten inmitten dieser schwierigen Zeiten mitteilen müssen" , schreiben die Linkedin-Manager Mohak Shroff und Tomer Cohen in der Mitteilung an ihre Belegschaft. Man habe "diese Entscheidungen mit großer Rücksicht auf die langfristigen Bedürfnisse unseres Unternehmens" getroffen.

Verglichen zu den Massenentlassungen, die Microsoft in diesem Jahr bereits durchgeführt hat, ist der Stellenabbau bei Linkedin fast verschwindend gering: Im Januar 2023 kündigte der Konzern mehr als 10.000 Angestellten . Gegenüber CNBC sagte Microsoft, es handle sich im Fall von Linkedin um einen neuen Stellenabbau.

Microsoft hatte das Karrierenetzwerk im Jahr 2016 für einen Preis von 26 Milliarden US-Dollar übernommen . Laut den letzten Geschäftszahlen(öffnet im neuen Fenster) machte Linkedin im vergangenen Jahr 15 Milliarden US-Dollar Umsatz und hatte 950 Millionen Nutzer.


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