Microsoft: Excel schlägt Formeln vor und integriert Bilder in Zellen

Microsoft hat das neue Update(öffnet im neuen Fenster) für die Tabellenkalkulationssoftware Excel vorgestellt. Dieses enthält unter anderem ein neues Feature für Formelvorschläge. Wird in einer Tabelle das Ist-gleich-Symbol (=) eingetippt, dann erkennt die Software den Kontext und schlägt möglichst passende Formeln vor.
Das Programm kann zusätzlich Formeln anhand von Beispielen generieren. Dabei analysiert Excel die vergangenen manuellen Eingaben der User. Wird ein mathematisches Muster erkannt, dann generiert Excel eine allgemein und für diesen Zweck gültige Formel. Anschließend kann sie in leeren Zeilen eingetragen werden. Wird in Excel ein Link genutzt, der aus irgendeinem Grund nicht funktioniert, dann kann die Software aus einem Index einen funktionierenden Link generieren und die kaputten Verweise ersetzen.
Nested-Datentypen und dynamische Arrays
Außerdem fügt Microsoft ein Suchfeld in der Abfragenübersicht hinzu. Mit der Image-Funktion können zudem Bilder aus externen Quellen und mit Beschreibung direkt in Zellen eingefügt werden. Sie liegen also nicht mehr auf einer Tabelle auf, sondern sind Teil davon. Bildeigenschaften passen sich mit der jeweiligen Zelle an – also etwa Skalierung und Formatierung.
Microsoft fügt viele weitere Features hinzu. Die kontextbasierten Vorschläge funktionieren allerdings aktuell nur mit englischsprachigen Texten. Eine vollständige Liste aller Neuerungen stellt Microsoft auf der Produktseite bereit.
Unter anderem gibt es etwa ein Tastenkürzel für den Power Query Editor. Insider können zudem Nested-Datentypen ausprobieren und Daten aus dynamischen Arrays abrufen. Das gilt für die Windows-Version von Excel. Alle anderen Neuerungen betreffen auch die Webversion, während Excel für Mac nur die Image-Funktion erhält.



