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Microsoft erklärt: So können Admins ihre Geräte für Windows 10 ESU anmelden

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um kommerzielle Windows-10-PCs für die erweiterten Sicherheitsupdates zu aktivieren. Microsoft klärt auf.
/ Oliver Nickel
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Windows 10 kann mit ESU weiterhin auch im Unternehmen genutzt werden. (Bild: Microsoft/Montage: Golem.de)
Windows 10 kann mit ESU weiterhin auch im Unternehmen genutzt werden. Bild: Microsoft/Montage: Golem.de

Microsoft hat den offiziellen Support für Windows 10 nach dem 14. Oktober 2025 beendet. Das Unternehmen erklärt Admins nun in einem Blogpost(öffnet im neuen Fenster) , welche Schritte sie für ihr Unternehmen durchführen können, wenn sie sich für die erweiterten Sicherheitsupdates entscheiden. Die sind für Geschäftskunden nicht kostenlos und müssen zuvor erworben werden.

Microsoft veröffentlicht im Blogpost unter anderem eine Liste mit Domains, die von Windows 10 erreichbar sein sollten. Ansonsten kann der Aktivierungsprozess nicht vollständig durchgeführt werden. Insgesamt 13 URLs stehen auf der Liste(öffnet im neuen Fenster) . Nutzen Kunden Windows 10 auf einem von Microsoft bereitgestellten Cloud-PC, müssen zwei weitere URLs erreichbar sein. Außerdem sollten zu unterstützende PCs lokale Adminrechte nutzen dürfen sowie auf Windows 10 22H2 mit Update KB5066791 aktualisiert werden.

Nutzen Unternehmen eine Volumenlizenz für mehrere Arbeitsplätze, können sie einen Windows-10-ESU-Key für mehrere Aktivierungen (MAK) nutzen. Der Key kann im Admin-Center unter dem Reiter Billing > Your Products > Volume Licensing gefunden werden. In der Liste der Verträge sollte auch der ESU-Kauf aufgelistet sein. Mit einem Klick auf View Product Keys werden alle passenden Schlüssel angezeigt.

Microsoft Intune oder Proxyserver

Anschließend können Admins ihre Geräte über Microsoft Intune oder den Configuration Manager für die ESU aktivieren. Alternativ kann dafür das Volume Activation Management Tool als Proxyserver eingerichtet oder ein Kommandozeilen-Script direkt auf dem Gerät ausgeführt werden. Eine letzte Option ist die Aktivierung per Telefon. Mit dem Kommando slmgr.bs /dlv können Admins zudem prüfen, ob ein System für die ESU eingerichtet wurde.

Werden Windows-10-Cloud-PCs innerhalb von Azure benutzt, werden diese laut Microsoft automatisch für erweiterte Updates qualifiziert und eingerichtet. Läuft der Cloud-PC auf eigener Hardware, kann er ebenfalls kostenlos aktiviert werden. Sie müssen dafür allerdings Microsoft Entra oder Microsoft Entra Hybrid beigetreten sein. Außerdem müssen sich User mit ihren Entra-IDs alle 22 Tage am Gerät anmelden, um weiterhin Sicherheitsupdates zu erhalten.


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