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Microsoft erinnert: In 60 Tagen läuft die Treibersynchronisation von WSUS ab

WSUS ist veraltet. Kunden sollen lieber Cloudlösungen nutzen – am besten die von Microsoft , meint Microsoft.
/ Oliver Nickel
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Admins sollen WSUS am besten nicht mehr benutzen. (Bild: Pixabay/Montage: Golem.de)
Admins sollen WSUS am besten nicht mehr benutzen. Bild: Pixabay/Montage: Golem.de / Pixabay License

Viele Unternehmen benutzen den Windows Server Update Service, kurz WSUS, für ihre zentrale Softwareverwaltung. Allerdings wird die WSUS-Treibersynchronisation am 18. April 2025 eingestellt. Admins haben also weniger als 60 Tage, um ihre Systeme auf diesen Umstand vorzubereiten. Microsoft weist User im Message Center(öffnet im neuen Fenster) darauf hin.

"Wenn Sie Driver Synchronization verwenden, stellen Sie sich auf Änderungen ein" , schreibt das Unternehmen. "Dieser Dienst ist für die Einstellung am 18. April 2025 terminiert." Admins für On-Premises-Infrastrukturen sollen Treiber noch weiter aus dem Windows Update Catalog beziehen können. Allerdiags wird eben der Import in WSUS abgeschaltet. "Sie müssen eine der verfügbaren Alternativen nutzen" , schreibt Microsoft im Blog-Post.

Cloudbasierte Lösung nutzen?

Diese Alternativen können vorgefertigte Gerätetreiber-Pakete sein. Microsoft empfiehlt zudem, sicherlich auch als Eigenwerbung, den Umstieg auf eine cloudbasierte Lösung wie Microsoft Intune oder Microsoft Autopatch. Allerdings sind einige Organisationen, zum Beispiel Behörden, auf On-Prem-Lösungen angewiesen und können nicht ohne Weiteres auf eine Cloudlösung umsteigen.

Generell will Microsoft den WSUS allerdings einstellen. So wurde schon im September 2024 klar , dass der Dienst als abgelaufen gilt. Allerdings sollte WSUS in seinem Ist-Zustand zumindest weiter unterstützt werden und weitere Bugfixes und andere Updates erhalten. Diese Updates enthalten seitdem allerdings keine neuen Funktionen mehr. Schon damals empfahl Microsoft den Umstieg auf hauseigene Cloudlösungen.


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