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Microsoft: Einstein soll Cortana intelligent machen

Microsoft will seinen Sprachassistenten Cortana als Konkurrenz für Siri auch auf das iPhone bringen - und zudem für Android bereitstellen. Unter dem Codenamen Einstein entwickelt das Unternehmen nach einem Medienbericht ein KI-Projekt, mit dem der Assistent vom Benutzer und seinen E-Mails lernen soll.

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Cortana soll schlauer werden und auch für iOS und Android kommen.
Cortana soll schlauer werden und auch für iOS und Android kommen. (Bild: Microsoft)

Microsoft will seinen Siri-Konkurrenten auch für iOS veröffentlichen. Eine Android-Version ist ebenfalls in Planung, wobei eine künstliche Intelligenz mit dem Codenamen "Einstein" genutzt werden soll, um E-Mails auszuwerten und dem Anwender zu assistieren. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

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Mit digitalen Assistenten hat Microsoft bisher eher schlechte Erfahrungen gemacht: Microsoft Bob als alternative Oberfläche für Windows 3.1 war ein Flop, die sprechende Büroklammer Clippy wurde verrissen, vom Time Magazin in die Liste der 50 schlechtesten Erfindungen aufgenommen und Gegenstand zahlreicher Parodien.

Cortana soll noch einige Verbesserungen erhalten: So könnte es in Zukunft feststellen, wenn der Smartphone-Besitzer seine Wohnung auf den Weg zum Flughafen verlässt, nachdem "Einstein" eine E-Mail mit der Buchungsbestätigung gelesen hat und dann automatisch die Route zum Flughafen berechnen, Verkehrstaus auflisten und den Flugplan abrufen.

Cortana müsste als App auf iOS- und Android-Geräten installiert werden, während in Windows 10 und Windows Phone eine systemweite Unterstützung eingebaut ist. Das hat natürlich den Nachteil, dass der Anwender Cortana auf iOS und Android nicht einfach als Alternative zu Siri verwenden kann.

Cortana soll E-Mails lesen und verstehen können, berichtet Eric Horvitz, Manager bei Microsoft in der Forschungsabteilung, im Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. Unter Windows 10 durchsuche Cortana sprachgesteuert das Internet oder Bing-Dienste wie Wetter, Nachrichten oder Kontakte. Cortana eigne sich zum Beispiel zum Diktieren von Texten, und auch Microsofts neuer Browser Spartan soll eine Cortana-Unterstützung erhalten.

Auch in seinen mobilen Office-Apps will das Unternehmen Cortana vermutlich einsetzen. Derzeit soll ein Prototyp einer entsprechenden App getestet werden.

Microsoft hatte Cortana erstmals im April 2014 vorgestellt.



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mightymike1978 17. Mär 2015

Die Leute, die immer so besonders cool gegen Datenschutz wettern sind wahrscheinlich die...

Nullmodem 16. Mär 2015

Ja, wenn Cortana damals ausschließlich Englisch sprechen konnte, dann ist das da sicher...

daydreamer42 15. Mär 2015

Aber irgendwie hatte ich sowieso nichts anderes erwartet.

Hanz Brech 15. Mär 2015

Für alle die Daten nur nebensächlich finden und sagen ich habe nichts zu verbergen kuckt...

stuempel 14. Mär 2015

NSAKEY war schon enttarnt, als bei Microsoft noch keiner in Kacheln dachte.


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