Microsoft Edit: Neuer Texteditor in Windows ist nur 250 KByte groß

Vor einigen Monaten stellte Microsoft einen simplen Editor für die Kommandozeile in Windows vor. Edit kann nun in einem ersten Insider-Build (Canary 27965)(öffnet im neuen Fenster) getestet werden. Das bedeutet auch, dass die Software in den kommenden Monaten für alle User kommen wird. Laut dem Magazin Windows Latest(öffnet im neuen Fenster) wird Edit direkt in das Betriebssystem integriert und muss nicht zuvor installiert werden.
Viel merken werden User davon nicht, Edit ist insgesamt nur etwa 250 KByte groß. Trotzdem kann der in cmd integrierte Editor mit Maus und Drop-Down-Menüs genutzt werden. Aufgerufen wird das Tool innerhalb der Kommandozeile mit dem Befehl edit. Alternativ kann es über die Windows-Suche im Startmenü gefunden werden.
Mit Tastaturkürzeln bedienbar
Wie bei anderen Kommandozeilen-Editoren kann Edit ausschließlich mit der Tastatur bedient werden. Bekannte Kürzel wie Strg + Z für Rückgängig oder Strig + X für Ausschneiden werden im Menü direkt neben den jeweiligen Befehlen eingeblendet. Erweiterte Features wie Textformatierungen oder Syntax-Highlighting werden weggelassen, vermutlich bewusst.
Dafür bietet Edit einen über alle Windows-11-Maschinen konsistenten und vorinstallierten Editor, mit dem sich etwa Config-Dateien oder kurze Notizen erstellen lassen – auch in einer Headless-Umgebung ohne GUI.
Aktuell können Insider den Editor ausprobieren. Alternativ lässt sich Edit über Github(öffnet im neuen Fenster) auf einem Windows-System installieren – auch ohne Windows-Insider-Zugang. Das Ziel wird sein, dass alle User ihn nutzen können, ohne externe Tools installieren zu müssen. Das ist derzeit auch mit den WSL-Versionen von Linux-Editoren wie Vim oder Nano nicht ab Werk möglich.



