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Microsoft Edge: Malware in millionenfach installierten Browser-Add-ons entdeckt

Forscher haben in 119 Browsererweiterungen mit zusammen 2,6 Millionen Installationen Malware gefunden – obwohl sie ziemlich gut versteckt war.
/ Marc Stöckel
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Forscher von Microsoft haben eine riesige Malware-Kampagne aufgedeckt. (Bild: pexels.com/Markus Spiske)
Forscher von Microsoft haben eine riesige Malware-Kampagne aufgedeckt. Bild: pexels.com/Markus Spiske
Inhalt
  1. Microsoft Edge: Malware in millionenfach installierten Browser-Add-ons entdeckt
  2. Detaillierter Bericht verfügbar

Sicherheitsforscher aus dem Security-Team von Microsoft Edge haben eine Malware-Kampagne aufgedeckt, die aus 119 mit Schadcode verseuchten Browsererweiterungen bestand. Zusammen sollen die bösartigen Add-ons 2,6 Millionen Mal auf Nutzersystemen installiert worden sein. Veröffentlicht wurden sie laut Bericht der Microsoft-Forscher(öffnet im neuen Fenster) über mehr als 90 verschiedene Entwicklerkonten.

Nach Angaben der Forscher handelt es sich um "eine der raffiniertesten Kampagnen mit bösartigen Erweiterungen, die uns bisher begegnet ist". Der bösartige Code sei mittels Steganografie in Bilddateien versteckt und unter anderem für die Durchführung von Werbebetrug (Adware) eingesetzt worden, heißt es.

Obwohl mehr als 90 Entwicklerkonten in die Stegoad genannte Malware-Kampagne involviert waren, gehen die Microsoft-Forscher aufgrund von Übereinstimmungen bei den Account-Metadaten sowie der genutzten Infrastruktur davon aus, dass die 119 Add-ons von einem einzelnen Akteur verwaltet wurden. Dieser soll mindestens seit 2021 aktiv gewesen sein.

Gut versteckte Malware-Funktionen

Der Schadcode wurde laut Bericht aber nicht auf allen Systemen, auf denen die bösartigen Erweiterungen installiert waren, tatsächlich ausgeführt. Die Add-ons enthielten den Angaben zufolge mehrere Sicherheitsmechanismen, die dazu dienten, unerkannt zu bleiben und eine mögliche Analyse der Malware zu erschweren. Dazu zählten etwa eine Ausführungsverzögerung von drei bis fünf Tagen sowie eine Erkennung geöffneter Entwicklertools.


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