Detaillierter Bericht verfügbar
Neben dem bereits genannten Werbebetrug sprechen die Forscher der Stegoad-Malware auch Fähigkeiten zum Einsammeln und Ausleiten von Zugangsdaten sowie eine Backdoor-Funktionalität zu. Bei den Untersuchungen haben die Add-ons wohl weiteren Schadcode nachgeladen, der in PNG-, WebP- oder WOFF2-Dateien (Web Open Font Format(öffnet im neuen Fenster)) versteckt war.
Wer sich für weitere Details über die Stegoad-Kampagne und die damit verbreitete Malware interessiert, erhält in einem separaten Bericht (PDF)(öffnet im neuen Fenster) noch tiefere Einblicke. Ab Seite 40 sind darin auch Kompromittierungsindikatoren sowie eine Liste der betroffenen Browsererweiterungen mitsamt zugehöriger IDs zu finden.
Als funktionale Erweiterungen getarnt
Bei den betroffenen Add-ons handelt es sich um scheinbar gewöhnliche Tools wie Adblocker, VPNs, Übersetzer und Videodownloader, die auch tatsächlich wie beworben funktionieren sollen. Jedoch laden sie laut Bericht nach einigen Tagen gefährlichen Schadcode nach.
Microsoft entfernte die betroffenen Browsererweiterungen nach eigenen Angaben bereits aus dem Edge-Add-on-Store und sperrte die zugehörigen Entwicklerkonten. Anwendern wird empfohlen, ihre installierten Erweiterungen mit der von den Forschern bereitgestellten Liste abzugleichen und betroffene Add-ons gegebenenfalls zu entfernen.
- Anzeige Hier geht es zu Hacking & Security: Das umfassende Handbuch bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.


