Microsoft: Edge für Linux soll kommen, für Google-Konten aber nicht
Microsoft hat vor einiger Zeit die geplanten Features für den neuen Edge-Browser aktualisiert(öffnet im neuen Fenster). Die Entwickler wollen noch im Februar 2020 das Synchronisieren verschiedener Browsererweiterungen über diverse Geräte ermöglichen. Außerdem werden einige Bugs behoben, bei denen die Synchronisation von Favoriten nicht richtig funktioniert hat. Gelöschte Favoriten sollten beispielsweise nicht einfach wieder auftauchen. Interessant ist aber auch, dass Microsoft vorerst nicht plant, die Option der Anmeldung mit Google-Konto hinzuzufügen. Damit bleibt der Browser nur für Microsoft-Konten voll funktionsfähig.
Im Jahr 2020 planen die Entwickler die Synchronisation von Browserverläufen über mehrere Geräte. Außerdem soll Edge PDF-Dateien laut vorlesen können. Der PDF-Funktionalität soll zudem die Navigation per Inhaltsverzeichnis hinzugefügt werden. Der Browser kommt tatsächlich in diesem Jahr für Linux, nachdem er bereits für Windows 10 und MacOS verfügbar ist. Dieses Versprechen hatte Microsoft bereits 2019 gegeben.
Nutzern soll künftig die Möglichkeit gegeben werden, bestimmte Cookies nach dem Löschen der Browser-History beibehalten zu können. Besitzer eines Windows-Touchscreen-Gerätes können sich über den Stift-Support des Browsers freuen. Künftig sollen Nutzer so direkt in angezeigte Webseiten zeichnen können, was etwa für Präsentationen oder Vorführungen sinnvoll sein kann. Eine weitere Funktion soll das automatische Abspielen von Videos oder Musik verhindern, wenn eine neue Webseite geöffnet wird.
Nicht alles am alten Edge soll verloren gehen
Obwohl der neue Chromium-Browser den alten Edge ersetzt, will Microsoft einige Funktionen beibehalten. So soll die Tab-Preview auch beim neuen Edge wieder eingeführt werden. Außerdem wollen sich die Entwickler mit einem kantigeren UI-Design wieder mehr an Microsofts Design anlehnen. Das gilt auch für die Implementierung des Fluent Designs, das bereits bei Windows 10 Anwendung findet – inklusive Transparenzeffekten für den neuen Browser.
Eine komplette Liste aller geplanten und nicht geplanten Funktionen und Bugfixes stellt Microsoft in einem entsprechenden Support-Dokument bereit. Dort sind auch einige Wünsche angegeben. Die Entwickler würden beispielsweise gern mehr Erweiterungen für Chromium Edge anbieten. Außerdem findet Microsoft die CPU-Last und den generellen Ressourcenaufwand des Browsers noch zu hoch.
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