Microsoft: Edge für Linux kommt im Oktober
Microsofts neuer Edge-Browser auf Basis des Chromium-Codes soll bereits im Oktober als Vorschauversion für Linux bereit stehen. Das hat der Hersteller auf seiner Hausmesse Ignite angekündigt(öffnet im neuen Fenster) . Microsoft hatte bereits Anfang des Jahres angekündigt, an der Linux-Version zu arbeiten und diese noch im Jahr 2020 zur Verfügung stellen zu wollen.
Zusätzlich dazu unterstützt der Edge-Browser künftig das sogenannte Mobile Application Management, worüber einzelne Anwendungen auf Geräte administriert werden können. Basierend auf Identitäten soll sich das Browsingverhalten durch Administratoren über ein Arbeitsprofil verwalten lassen. Administratoren bekommen ebenso die Möglichkeit, ein Edge-Update auf eine vorhergehende Version zurückzurollen, um mit dem Update eventuell verbundene Fehler kurzfristig zu umgehen.
Darüber hinaus unterstützt Edge auch Microsofts Endpoint Data Loss Prevention(öffnet im neuen Fenster) (DLP), das ein Teil der Sicherheitsfunktionen von Microsoft 365 ist. Damit soll sich besser verwalten und kontrollieren lassen, wie und welche Dateien über den Browser abgerufen werden. Das wiederum soll laut Microsoft helfen, eine versehentliche Veröffentlichung von Daten zu verhindern.
Browserhersteller Microsoft kündigt darüber hinaus an, dass die Webview 2 genannte Komponente von Windows noch vor Ende dieses Jahre allgemein verfügbar sein soll für die Entwicklung mit C und C++ oder .Net und C#. Webview 2 ermöglicht das Einbetten von Webseiten oder -Komponenten in eigenen Anwendungen und nutzt dafür die Technik von Edge und Chromium. Microsoft zählt hier als Vorteil vor allem auf, dass Webview 2 unabhängig vom eigentlichen Windows-Betriebssystem läuft.
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