Microsoft: Edge for Business mit Screenshot-Block und Videountertitel

Microsoft hat im Zuge seiner Build-Konferenz neue Funktionen für die Geschäftsversion seines Edge-Browsers vorgestellt(öffnet im neuen Fenster) . Unter anderem bekommt Edge for Business KI-generierte Videountertitel. Außerdem führt Microsoft eine Screenshot-Blockierfunktion für den Browser ein.
In Edge for Business kann künftig eingestellt werden, dass Nutzer keine Screenshots mehr machen können. Dies soll verhindern, dass vertrauliche oder sicherheitsrelevante Daten absichtlich oder auch versehentlich geteilt werden. Ist die Funktion aktiv, erscheint das Edge-Fenster auf einem Screenshot komplett schwarz. Die Blockierfunktion schließt auch die möglicherweise geöffnete Copilot-Seitenleiste mit ein. Dort eingegebene Prompts werden also auch geschwärzt.
Der Screenshot-Block kann in den Sicherheitseinstellungen von Microsoft 365, Microsoft Defender for Cloud Apps, Microsoft Intune und Microsoft Purview eingestellt werden und soll "in den kommenden Monaten" erscheinen. Verfügbar wird die Funktion nur für Edge for Business sein, nicht für den normalen Edge-Browser.
Kamerafunktion des Smartphones im Zweifel bestes Screenshot-Tool
Ob die Blockierfunktion auch Screenshot-Tools von anderen Herstellern betrifft, lässt Microsoft offen. Im Zweifel können Nutzer natürlich immer noch einfach ein Foto des Bildschirms mit ihrem Smartphone machen.
Die KI-unterstützte Echtzeit-Übersetzungsfunktion für Videos in Edge for Business soll ebenfalls noch nicht sofort verfügbar sein - Microsoft spricht von "bald" . Videos auf Youtube oder verschiedenen Newsseiten lassen sich dann mit Untertiteln oder einer übersetzten Tonspur versehen. Grundsätzlich auf allen Webseiten, die Videoinhalte anbieten, funktioniert die Übersetzungsfunktion nicht.
Zudem ist die Sprachauswahl ist zum Start des Dienstes eher übersichtlich. Videos lassen sich von Englisch auf Deutsch, Hindi, Italienisch, Russisch und Spanisch übersetzen, sowie von Spanisch und Koreanisch auf Englisch. Weitere Sprachen sowie Webseiten, auf denen die Videoübersetzung funktioniert, sollen in der Zukunft folgen.



