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Microsoft: Edge folgt Chrome im Kampf gegen Flash-Werbung

Wie in Chrome soll auch Microsofts Edge-Browser künftig einige Flash-Inhalte automatisch pausieren, wovon insbesondere Werbung betroffen ist. Die Funktion wird im aktuellen Insider Build von Windows getestet und soll noch ausgebaut werden.
/ Sebastian Grüner
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Microsofts Edge wird künftig übergroße Flash-Werbung pausieren. (Bild: Microsoft)
Microsofts Edge wird künftig übergroße Flash-Werbung pausieren. Bild: Microsoft

Die Nutzung des Web mit dem Browser Edge soll Sicherheit bieten, die erwartete Leistung bringen und zuverlässig sein, heißt es im Entwicklerblog des Browsers von Microsoft(öffnet im neuen Fenster) . Um das zu erreichen, werden mit dem für diesen Sommer geplanten Anniversary Update von Windows 10 "nichtzentrale Flash-Inhalte" automatisch pausiert. Interessierte können das Verhalten bereits im aktuellen Insider Build 14316 von Windows 10 testen.

"Periphere Inhalte wie Animationen oder Werbung, die mit Flash gebaut sind, werden pausiert dargestellt, außer der Nutzer aktiviert diese Inhalte explizit durch einen Klick" , heißt es in der Ankündigung. Dies verringere die Leistungsaufnahme deutlich und verbessere die Leistung, wobei aber die eigentliche Seite erhalten bleibe.

Verhalten ähnlich wie in Chrome

Das automatische Pausieren der Flash-Inhalte gelte allerdings nicht für "zentrale" Inhalte einer Webseite, wozu etwa Spiele oder vor allem auch Videos zählen sollen. Das beschriebene Verhalten ähnelt damit sehr stark dem Chrome-Browser, der seit September vergangenen Jahres ebenfalls großflächige Flash-Werbung pausiert. Details dazu, wie Edge die verschiedenen Inhalte unterscheidet und auswählt, was letztlich pausiert wird, nennt Microsoft nicht. Google setzt im Chrome dafür unter anderem auf die Größen der Elemente oder auch deren Herkunft.

Als Ersatz für die Flash-Inhalte führt Microsoft verschiedene HTML5-Techniken auf. Davon sollen sowohl Nutzer als auch Entwickler profitieren. Darüber hinaus möchten die Entwickler von Edge weitere Kontrollmöglichkeiten zur Steuerung von Flash in dem Browser umsetzen. Das Team freue sich zudem auf eine Zukunft, in der Flash nicht länger zur Standardnutzung des Browsers notwendig ist.


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