Microsoft: Edge-Browser für Linux wird stabil
Softwarehersteller Microsoft hat den vom Chromium-Code abgeleiteten neuen Edge-Browser nun auch offiziell als stabile Version für Linux(öffnet im neuen Fenster) bereitgestellt. Das zuständige Team beendet damit eine rund einjährige Testphase, in der Edge für Linux bereits im sogenannten Dev- und Beta-Channel zur Verfügung stand.
Als Grund für den Linux-Port schreibt das Unternehmen in der Ankündigung recht schlicht: "Eine häufige Anforderung ist, dass Microsoft Edge die gesamte Bandbreite der Betriebssysteme in Ihrer Umgebung abdecken soll" . Das fügt sich jedoch gut in den grundlegenden Wechsel der Unternehmensausrichtung von Microsoft ein, in dem sich der Konzern mehr an modernen Bedürfnissen seiner Kunden orientiert. Und dazu gehören eben auch Linux und Open Source.
Weiter heißt es zur stabilen Linux-Veröffentlichung: "Dieser Meilenstein rundet offiziell die vollständige Palette der wichtigsten Plattformen ab, die von Microsoft Edge über einen stabilen Kanal bedient werden: Windows, Mac, iOS, Android und jetzt Linux" . Und um den Schritt gebührend zu feiern, hat das Team das Linux-Maskottchen Tux in dem integrierten Browser-Surf-Spiel ( edge://surf ) in der Dev-Channel-Version 97 des Browsers eingepflegt.
Zusätzlich zu dem nun stabilen Linux-Port weist Microsoft außerdem darauf hin, dass vielen Nutzern nur noch acht Monate bis zum offiziellen Ende des Internet Explorers (IE) bleiben. Die Pflege dafür soll im Juni 2022 eingestellt werden. Um den Wechsel zu vereinfachen, bietet der Edge-Browser einen speziellen IE-Kompatibilitätsmodus. Dieser soll noch bis mindestens ins Jahr 2029 erhalten bleiben, um Alt-Anwendungen portieren zu können. Microsoft fordert Nutzer des IE in großen Deployments außerdem dazu auf, aktiv nach alten Webanwendungen zu suchen, die sich noch in ihrem Netzwerk befinden.
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